SVS kann sich oben festsetzen 

Folgt gegen Union Berlin die nächste Kabinen-Party?

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Die SVS-Profis feiern den Sieg gegen Kaiserslautern.

Sandhausen – Bereits drei Tage nach dem Sieg im Südwest-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern bestreitet der SV Sandhausen sein nächstes Heimspiel. Zu Gast ist der 1. FC Union Berlin:

Die Freude nach dem knappen 1:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern ist beim SV Sandhausen groß gewesen. Da durfte natürlich auch das obligatorische Sieger-Selfie aus der Kabine nicht fehlen.

Fotos vom SVS-Sieg gegen Kaiserslautern

„Wir wissen das richtig einzuordnen“, betont SVS-Coach Kenan Kocak nach der Partie. Die Sandhäuser haben gegen die Pfälzer wahrlich nicht ihre beste Saisonleistung gezeigt. „Wir haben uns zwischendurch an das Niveau der Lauterer angepasst“, sagt SVS-Präsident Jürgen Machmeier

Es war mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel, aber beim Spiel gegen den Ball haben wir eine gute Mentalität gezeigt“, fasst Kocak zusammen. Und sagt weiter: „Wir haben den Anspruch, auch in unserem eigenen Spiel besser zu werden und uns weiterzuentwickeln. Nur so können wir die nächsten Ziele anstreben und als Team den nächsten Schritt machen. Grundsätzlich spiele ich aber lieber weniger gut und gewinne, als anders herum. Wir haben drei Punkte geholt und nur das zählt.“ 

Coach Kenan Kocak will mit dem SVS am Dienstag den nächsten Sieg einfahren.

Dass das nächste Heimspiel gegen den Tabellen-Achten 1. FC Union Berlin bereits am Dienstag (19. September/18:30 Uhr) steigt, sehen die Sandhäuser, die nach sechs Spieltagen auf Rang vier liegen, positiv. „Mit drei Punkten in die Englische Woche zu starten ist natürlich überragend. Jetzt können wir die Euphorie mit in das Spiel gegen Union Berlin nehmen“, so Machmeier.

Kenan Kocak verweist darauf, dass die Badener gegen die favorisierten Hauptstädter „befreit aufspielen können und nichts zu verlieren haben“. Doch der Analytiker weiß genau, was sein Team erwartet: „Union ist eine sehr starke Mannschaft mit einer hohen individuellen Klasse, die auch in dieser Saison wieder um den Aufstieg spielen will und einen entsprechend starken Kader zusammengestellt hat, offensiv wie defensiv.

Sollte der SVS den vierten Saisonsieg einfahren, könnte man sich oben festsetzen. „Wenn wir weiter unsere Tugenden abrufen, dann können wir jeden schlagen. Die Liga ist sehr ausgeglichen“, sagt Verteidiger Tim Kister

Und auch Innenverteidiger Tim Knipping gibt sich kämpferisch: „Im letzten Jahr waren beide Ergebnisse gegen Berlin sehr knapp, gerade im Rückspiel haben wir es versäumt, den Ausgleich zu erzielen. Wir spielen morgen zuhause und hier muss uns erst einmal jemand schlagen.

Zwar will man von einem neuen Saisonziel am Hardtwald (noch) nichts wissen, dennoch schielt man zumindest vorsichtig nach oben. „Wenn wir das bis zum Ende durchziehen, haben wir gute Chancen, unter die ersten zehn zu kommen“, so Kister, der am Dienstag ein „Kampfspiel“ erwartet.

Union Berlin hat im vergangenen Jahr lange um den Aufstieg gespielt, hat sich letztlich aber mit dem vierten Platz begnügen müssen. Das Team des früheren Schalke-Trainers Jens Keller hat auch in dieser Saison hohe Ambitionen. Um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, brauchen die Berliner, die bisher zwei Siege eingefahren haben, in Sandhausen unbedingt ein Erfolgserlebnis.

Gleich doppelt motiviert dürfte Mittelfeldmann Denis Linsmayer gegen Berlin sein: Weil er am 15. September zum zweiten Male Vater geworden ist, stand er gegen Eintracht Braunschweig und den 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung.

Dagegen gegen die „Eisernen“ noch nicht wieder im Kader: Neben Kapitän Stefan Kulovits, Stürmer Andrew Wooten, Korbinian Vollmann und Eroll Zejnullahu fehlen genauso wie die drei Langzeit-Verletzten Mirco Born, Robert Herrmann und Rick Wulle. Auch für Marcel Seegert, der nach seiner erfolgreichen Augenoperation mit Maske schon mittrainiert, kommt das Spiel jedoch wohl zu früh.

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Quelle: Mannheim24

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