Sieg beim Vorgänger

Kocak nach Nürnberg-Coup „wahnsinnig stolz“

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SVS-Coach Kenan Kocak lobt seine Spieler nach dem Sieg in Nürnberg.

Nürnberg – Der SV Sandhausen hat am 15. Spieltag ein echtes Ausrufezeichen gesetzt! Nach dem überraschenden Sieg in Nürnberg ist SVS-Coach Kenan Kocak voll des Lobes:

Das ist schon ein Statement! Nach 15 Spieltagen hat der SV Sandhausen satte elf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Rein tabellarisch gesehen ist der SVS eher ein Aufstiegs- als ein Abstiegskandidat. 

Nachdem die Badener zu Beginn der Saison ihre Siege ausschließlich im heimischen Hardtwaldstadion eingefahren haben, klappt es jetzt auch in der Fremde. Erst der Derbysieg beim KSC und nun der überraschende Erfolg beim 1. FC Nürnberg

Dabei hat es für die Sandhäuser gegen Ex-Coach Alois Schwartz zunächst nicht gut ausgesehen. Nürnberg hat das Spiel gemacht und hätte in Führung gehen müssen. Das erste Tor hat aber nach klasse Vorlage von Moritz Kuhn Andrew Wooten erzielt.

Fotos: SVS gewinnt in Nürnberg

„Die erste Halbzeit war brenzlig für uns. Wir sind nicht gut reingekommen, Nürnberg hat stark angefangen. Wir hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Wir waren dann bei einem Konter eiskalt und effektiv und gehen so mit einem unverdienten 1:0 in die Halbzeit“, fasst SVS-Coach Kenan Kocak die erste Halbzeit zusammen.

Trotz der Unterzahl nach dem Platzverweis von Stefan Kulovits macht Sandhausen im zweiten Durchgang ein richtig gutes Spiel, lässt Nürnberg kaum Freiräume und sorgt durch die Tore von Klingmann (55.) und Lukasik (76.) für die Vorentscheidung. Dementsprechend gibt es auch Lob vom Trainer. „Nach der Pause hat die Mannschaft dann zu zehnt ein Riesen-Spiel gemacht, vor allem taktisch. Ich bin wahnsinnig stolz auf das Team“, so Kocak.

Und Alois Schwartz? Für den Nürnberg-Coach, der den SVS im Sommer nach drei Jahren verlassen hat, ist es natürlich ein ganz bitteres Wiedersehen mit seinem alten Arbeitgeber gewesen. 

„Nach der Pause kriegen wir durch einen abgefälschten Schuss unglücklich das 0:2. Danach wurden die Beine schwer. Der Gegner stand tief, hatte Ruhe im Spiel und hat gut gekontert. So machen sie dann das dritte Tor. Wir kriegen letztlich einfach zu viele Gegentreffer. Daran müssen wir arbeiten“, versucht Schwartz eine Erklärung für die desolate zweite Halbzeit zu finden.

Während die Franken weiter hinter ihren hohen Erwartungen bleiben, kann der SV Sandhausen ganz entspannt die letzten beiden Spiele des Jahres angehen. Sollte die Kocak-Elf auch gegen Würzburg und Hannover etwas Zählbares holen, können die Schwarz-Weißen viellicht sogar im oberen Tabellendrittel überwintern.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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