SVS-Coach warnt vor Dynamo Dresden

Kocak: „Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“

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Kenan Kocak will mit seiner Mannschaft den zweiten Saisonsieg einfahren. 

Sandhausen – Der SV Sandhausen will mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Mit Aufsteiger Dynamo Dresden wartet auf die Kocak-Elf aber ein hartes Stück Arbeit:

Das war ein glücklicher, aber auch hochverdienter Punkt“, resümiert SVS-Coach Kenan Kocak (35) nach dem Spiel in Fürth. Dank des späten Treffers von Andrew Wooten haben die Badener letztlich doch noch einen Punkt mit an den Hardtwald nehmen können (>>> Zum Spielbericht).

„Andrew hat eine gute Mentalität und Qualität. Ich hoffe, dass er noch viele Tore machen wird“, lobt Kocak den Torschützen. Der Fußball-Lehrer betont, dass die Sandhäuser „auf einem guten Weg sind“, macht aber auch deutlich, dass sich die Mannschaft noch „in allen Belangen verbessern muss.

Karl zuletzt nicht im Kader

Etwas überraschend stand Neuzugang Markus Karl in Fürth gar nicht erst im Kader. Auf Nachfrage von HEIDELBERG24 begründet der Sandhausen-Coach seine Entscheidung: „Fürth hat eine sehr schnelle Mannschaft. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, ihn zu Hause zu lassen. Er hat die Entscheidung sehr professionell aufgenommen“, so der 35-Jährige, der Karl nichtsdestotrotz als „wertvollen Spieler“ bezeichnet.

Fotos: SVS holt Punkt in Fürth

Zuletzt hat es im Kader der Sandhäuser immer wieder solche ‚Härtefälle‘ gegeben. Ob Marco Thiede oder Damian Roßbach, immer wieder standen potenzielle Stammspieler nicht im Kader. „Ich kann leider nur 18 Spieler mitnehmen. Das ist das Schicksal eines Trainers“, hadert Kocak.

Für das Spiel gegen Dynamo Dresden gibt es jetzt noch eine weitere Option. Schließlich steht José Pierre Vunguidica wieder zur Verfügung. Der Angreifer hat zuletzt in der Reservemannschaft 90 Minuten durchgespielt und sogar ein Tor geschossen. Für die Startelf am Freitag wird es allerdings noch nicht reichen.

„Müssen an unsere Grenzen gehen“

Die Dresdner hatten zu Saisonbeginn viel zu jubeln.

Mit Dresden treffen die Badener auf eine Mannschaft, die nach dem Aufstieg eine große Euphorie entfacht hat. Nach Siegen gegen St. Pauli und Hannover 96 sind die Sachsen zuletzt aber drei Spiele ohne Sieg geblieben. Gegen Aue und Kaiserslautern ist das Team von Coach Uwe Neuhaus jeweils mit 0:3 unter die Räder gekommen. 

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„Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen“, warnt Kocak und fügt hinzu: „Dresden hat bisher eine gute Runde gespielt und hat eine robuste und physisch starke Mannschaft, die auch spielerische Lösungen sucht. Wir müssen an unsere Grenzen gehen, um die drei Punkte zu holen.“

Testspiel gegen Eintracht Frankfurt

Für das Spiel werden rund 5.500 bis 6.000 Zuschauer erwartet. Im Rahmen der Aktion „69207-Ticket“ können Sandhäuser bis zu vier Karten zum vergünstigten Preis erhalten. Ein Stehplatz kostet 5 Euro, ein Sitzplatz 10 Euro (>>> Alle Infos zu der Aktion). 

Anpfiff im Hardtwaldstadion ist am Freitag, 30. September, um 18:30 Uhr. 

Die anstehende Länderspielpause werden die Sandhäuser für ein Testspiel gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt nutzen. Die Partie findet am Freitag, 7. Oktober, um 18 Uhr im Hardtwaldstadion statt (>>> Weitere Infos).

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Gordon, Kister, Paqarada - Linsmayer, Kulovits, Kosecki, Pledl - Wooten, Höler

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nwo

Quelle: Mannheim24

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