Neuer SVS-Business-Turm wird eröffnet

Mit geringen Mitteln zum nächsten großen Schritt

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Der neue Business-Turm des SV Sandhausen.

Sandhausen – Beim SV Sandhausen geht es zurzeit nicht nur sportlich, sondern auch infrastrukturell voran. Bester Beleg ist der neue Business-Turm, der kurz vor der Eröffnung steht.

SVS-Präsident Jürgen Machmeier (55) steht der Stolz förmlich ins Gesicht geschrieben. Der Grund ist nicht nicht nur der sportlicher Aufwärtstrend, sondern vor allem die bevorstehende Eröffnung des neuen Business-Turms.

Trotz des geringen Etats hat der Zweitligist den neuen VIP-Bereich innerhalb von vier Monaten auf die Beine gestellt. „Wir sind froh, dass wir diesen Schritt tatsächlich realisiert haben. Das ist für uns der nächste große Schritt mit kleinen Mitteln. Ich freue mich, wie toll wir hier aufgestellt sind“, sagt Machmeier am Donnerstag und fügt hinzu: „Der Karren SVS wird vom Trainer und der Mannschaft gezogen. Ohne deren Erfolg geht es nicht.“

Der Business-Turm hat rund 1,8 Millionen Euro gekostet und umfasst 420 Plätze. Aktuell sind 30 Prozent ausgelastet. Im Idealfall soll der neue VIP-Bereich eine Million Euro pro Jahr einbringen

„Wir wollen den Verein weiterentwickeln. Der Verein hat gewaltiges Potenzial, für das wir aber auch eine Plattform liefern müssen. Das ist enorm wichtig für die Zukunft des Vereins“, hat der SVS-Präsident, der Anfang November in den DFB-Vorstand gewählt worden ist, bei der Vorstellung der Pläne im März 2016 betont.

Kürzere Wege

Durch die Umstrukturierung wird im ehemaligen „Haas-Haus“, das seit Juni 2016 dem Verein gehört, in den kommenden Wochen eine Physioabteilung eingerichtet. Dadurch müssen die SVS-Profis nicht wie bisher üblich ihre Reha im Sankt-Elisabeth-Klinkum in Heidelberg absolvieren.

Offiziell eröffnet wird der Business-Turm beim Heimspiel am Sonntag, 27. November, gegen Union Berlin.

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So soll der neue Business-Turm aussehen

Vom Sportplatz zum Zweitliga-Stadion

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nwo

Quelle: Mannheim24

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