SVS in Corona-Quarantäne

Sandhausen-Präsident Machmeier über infizierte Spieler: „Ganz extreme Verläufe“

SVS-Präsident Jürgen Machmeier hat sich zu den infizierten Spielern geäußert. (Archivfoto)
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SVS-Präsident Jürgen Machmeier hat sich zu den infizierten Spielern geäußert. (Archivfoto)

Sandhausen - Nach der Corona-Quarantäne nimmt der SV Sandhausen am Montag wieder den Trainingsbetrieb auf. So geht es den infizierten Spielern:

Update vom 18. April: Am heutigen Sonntag (18. April) endet die Corona-Quarantäne für die Profis des SV Sandhausen. Die vier positiv getesteten Spieler werden beim Mannschaftstraining am Montag jedoch noch nicht mit dabei sein. „Wir haben extreme Verläufe bei den Vieren, die betroffen sind. Wirklich ganz extrem. Aber das müssen wir jetzt so annehmen“, erklärt SVS-Präsident Jürgen Machmeier gegenüber dem SWR. Im Krankenhaus befindet sich aber keiner der Infizierten. Demnach ist davon auszugehen, dass Sandhausen ersatzgeschwächt ins Heimspiel am Donnerstag (22. April/20:30 Uhr) gegen den Hamburger SV gehen wird.

SV Sandhausen in Corona-Quarantäne: Auch Stefanos Kapino infiziert

Erstmeldung: Während Julius Biada mit einem frisch gepressten Saft in den Tag startet und sich unter anderem mit Spinningrad und Langhantel daheim fit hält, genießt Rick Wulle nach seiner Schulter-OP die Zweisamkeit mit seiner Tochter. Nachdem vier Spieler des SV Sandhausen positiv auf Corona getestet worden sind, befindet sich Mannschaft und Trainerstab seit vergangenem Mittwoch (7. April) in Quarantäne.

Bereits vor dem Würzburg-Spiel hat der SVS verkündet, dass sich Denis Linsmayer und Ivan Paurevic mit dem Virus infiziert haben. Die beiden weiteren Namen wollte der Klub nicht nennen. Allerdings gehört auch Stefanos Kapino zu den Corona-Erkrankten. Dies hat die Frau des Torhüters nämlich in ihrer Instagram-Story verraten.

Alle vier haben derzeit mit Symptomen zu kämpfen, bestätigt Sportchef Mikayil Kabaca gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung: „Sie zeigen alle Symptome, beispielsweise heftige Kopf- und Gliederschmerzen.“ Weitere Fälle hat es bislang nicht gegeben. Fest steht aber: Durch die Quarantäne haben sich die Chancen der Kurpfälzer auf den Klassenerhalt erheblich erschwert.

SV Sandhausen droht Mammutprogramm im Endspurt um den Klassenerhalt

„Wir wissen, dass Mannschaften, die in Quarantäne waren, danach oft nicht die besten Ergebnisse erzielt haben. Aber wir müssen das so annehmen wie es ist“, so Kabaca. Zumal dem Klub nun im Endspurt ein Mammutprogramm droht: Neben den bereits abgesagten Spielen gegen Greuther Fürth und den Hamburger SV könnte auch das für den 21. April angesetzte Auswärtsspiel bei Holstein Kiel noch verschoben werden. (mab) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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