9. Jahr in der 2. Bundesliga

„Keine Lust auf Abstiegskampf“: So plant der SV Sandhausen die nächste Saison

(v.l.n.r.) Volker Piegsa (Geschäftsführer), Uwe Koschinat (Trainer) und Mikayil Kabaca (Sportlicher Leiter).
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(v.l.n.r.) Volker Piegsa (Geschäftsführer), Uwe Koschinat (Trainer) und Mikayil Kabaca (Sportlicher Leiter) planen die neue Saison.

Sandhausen – Kurz nach dem Saisonende richtet sich der Blick beim SV Sandhausen auf die kommende Spielzeit. So planen die Kurpfälzer:

  • SV Sandhausen plant Saison 2020/21.
  • Mehrere SVS-Abgänge bereits bestätigt - Zukunft von Kister, Zenga und Klingmann offen.
  • SV Sandhausen: Trainingsauftakt am 27. Juli, Termin für Saisonstart noch nicht fix.

Der SV Sandhausen geht mit breiter Brust aus seiner achten Saison in der 2. Bundesliga. Auch mit einigen Tagen Abstand ist die Freude über den spektakulären 5:1-Sieg beim Hamburger SV am Hardtwald greifbar. „Das war eine herausragende Leistung“, blickt SVS-Trainer Uwe Koschinat bei der Saisonabschluss-Pressekonferenz am Mittwoch (1. Juli) zurück. „Im Rückblick haben wir eine sorgenfreie Saison gespielt. Wir haben eine tolle Basis für die nächste Zeit geschaffen.“

SV Sandhausen: Mutige Ziele für Saison 2020/21

Im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten wollen sich die Sandhäuser künftig mutigere Saisonziele setzen. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Ich habe keine Lust mehr, dass wir uns als Abstiegskandidaten sehen. Das ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Geschäftsführer Volker Piegsa.Das ist kein Muss, aber unser Anspruch“, führt er aus. „Ich kann dem absolut nicht widersprechen“, stimmt Koschinat der Zielsetzung zu.

Die Planungen für die neunte Zweitliga-Saison laufen auch Hochtouren. Rurik Gislason, Roman Hauk, Markus Karl und Jesper Verlaat werden den Klub ebenso verlassen wie Leart Paqarada. Mit dem Linksverteidiger hat sich der SVS nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können. „Leart wollte aber auch einen Neustart. Die Trennung ist in beiderseitigem Einvernehmen geschehen", verrät der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca.

SV Sandhausen: Kaderplanungen - Was passiert mit Zenga, Klingmann und Kister?

Mit Erik Zenga, Philipp Klingmann und Tim Kister sind am Dienstag drei weitere Verträge ausgelaufen. Mit dem Trio befinden sich die Verantwortlichen in Gesprächen, die finale Entscheidung steht aber noch aus. In der kommenden Saison soll jede Position doppelt besetzt sein.

Leart Paqarada verlässt den SV Sandhausen.

Neben einem neuen Linksverteidiger werden auch ein torgefährlicher zentraler Mittelfeldspieler sowie Verstärkungen für die Sturmspitze gesucht. Mit Verteidiger Nils Röseler haben die Kurpfälzer bislang einen Neuzugang präsentiert.

SV Sandhausen: Trainingsauftakt am 27. Juli

Der Etat für den Kader soll zwar erhöht werden, in Zeiten von Corona bleibt die finanzielle Situation aber auch beim SV Sandhausen angespannt bzw. schwer planbar. „Corona hat uns vor große Herausforderungen gestellt. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern im Verein“, betont Piegsa. „Wir halten das Schiff auf Kurs, auch wenn die See rau ist." Die Gespräche mit alten (und möglichen neuen) Sponsoren verlaufen laut Piegsa positiv. Die Sandhäuser brauchen für die kommende Saison auch einen neuen Trikotsponsor.

Wann die neue Zweitliga-Saison beginnt, ist noch offen. Aktuell sind der 11. oder 18. September in der Diskussion. Auch die Vorbereitung bringt Veränderungen mit sich. So sind beispielsweise lediglich Testspiele gegen Mannschaften aus den ersten drei Ligen erlaubt. Trainingsauftakt ist am 27. Juli. Wie im Vorjahr wird das Team von Trainer Uwe Koschinat mehrere kurze Trainingslager absolvieren. (nwo) – Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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