Aktuelle Lage des Klubs 

SVS würde Saisonabbruch überstehen – Machmeier hofft auf grünes Licht der Politik

Welche Folgen hat die Corona-Krise für den SV Sandhausen? Präsident Jürgen Machmeier und Geschäftsführer Volker Piegsa haben sich zur wirtschaftlichen Lage des Klubs geäußert:

  • SV Sandhausen würde möglichen Saisonabbruch überstehen. 
  • Transfereinnahmen, Kurzarbeit und Gehaltsverzicht vermeiden Insolvenz. 
  • Der aktuelle Stand zur sportlichen und wirtschaftlichen Lage beim SVS

Der SV Sandhausen würde einen möglichen Saisonabbruch finanziell überstehen. Dies haben Präsident Jürgen Machmeier und Geschäftsführer Volker Piegsa am Samstag auf einer Pressekonferenz zur sportlichen und wirtschaftlichen Lage des Klubs verkündet. „Der SV Sandhausen zählt nicht zu den Mannschaften, die insolvenzgefährdet sind", stellt Machmeier klar. „Wir wären auch im Falle eines Saisonabbruchs sicher."

SV Sandhausen würde möglichen Saisonabbruch überstehen

Einen erheblichen Anteil daran hat der Wechsel von Mittelfeldspieler Philipp Förster zum VfB Stuttgart, der die Kurpfälzer dank einer Rekordablöse von rund drei Millionen Euro „wirtschaftlich in eine ganz gute Ausgangsbasis gebracht hat", so der 59-Jährige. 

Wichtige Faktoren sind zudem die Einführung von Kurzarbeit bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle sowie der Gehaltsverzicht von Spielern, Trainerteam und Geschäftsleitung gewesen. Auch Partner und Sponsoren haben sich bereiterklärt, auf jegliche Rückzahlungen zu verzichten. Um die Zukunft der Mitarbeiter zu sichern, hat der Verein zudem ein Kredit aufgenommen. 

SV Sandhausen: Noch kein Corona-Fall in der Mannschaft - Machmeier hofft auf grünes Licht der Politik

Sowohl in der Mannschaft als auch im direkten Umfeld hat es - anders als beispielsweise bei Erzgebirge Aue - bislang noch keinen Corona-Fall gegeben. Aktuell findet das Training schichtweise in Siebenergruppen statt. Jeder Spieler muss zweimal negativ getestet werden, um am Training teilnehmen zu dürfen. Ein Hygienebeauftragter steht zudem in ständigem Kontakt mit den Laboren und der Deutschen Fußball Liga.

SVS-Präsident Jürgen Machmeier hofft auf eine Saisonfortsetzung. 

Eine Entscheidung zur Fortsetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga soll am 6. Mai fallen. Machmeier, der selbst im DFL-Aufsichtsrat sitzt, hofft, dass die Politik dann grünes Licht gibt. „Ich habe große Hoffnung, dass das Konzept, was man vorgelegt hat, bei der Politik auf positives Echo trifft. Wir tun unfassbar vieles dafür, um allem gerecht zu werden und alle Maßnahmen und Hygienevorschriften umzusetzen."

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mab 

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Nils Wollenschläger

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