Niederlage in Düsseldorf

SV Sandhausen im Sinkflug - jetzt kommen 2 Schlüsselspiele

Gerrit Nauber nach der Niederlage des SV Sandhausen in Düsseldorf.
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Gerrit Nauber nach der Niederlage des SV Sandhausen in Düsseldorf.

Sandhausen - Beim SV Sandhausen läuft es momentan nicht rund. Die kommenden beiden Spiele werden für Trainer Uwe Koschinat und sein Team nun besonders wichtig:

Fünf Spiele ohne Sieg, alle Auswärtsspiele verloren, Platz 14. Die aktuelle Bilanz sorgt beim SV Sandhausen für Sorgenfalten. Auch beim 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf gelingt am Samstag nicht die Trendwende. Dabei hat sich die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat nach der Länderspielpause viel vorgenommen. Der Fußball-Lehrer hat auf die Leistungen der vergangenen Partien reagiert und hat die Routiniers Daniel Keita-Ruel und Diego Contento auf die Bank gesetzt. In der Startelf steht kein einziger Neuzugang.

SV Sandhausen: Gegen Erzgebirge Aue wieder in die Erfolgsspur?

Bei der knappen Niederlage zeigt die Defensive zwar eine bessere Leistung als in den vergangenen Auswärtsspielen, im Spiel nach vorne geht bei den Sandhäusern aber zu wenig. Denis Linsmayer (22.) und Philip Türpitz (83.) vergeben die einzigen guten Chancen der Kurpfälzer. „Aufgeben gibt es nicht, bei uns geht es immer weiter. Die Einstellung hat gestimmt“, gibt sich SVS-Präsident Jürgen Machmeier kämpferisch.

Am Hardtwald hat man vor der Saison höhere Ziele formuliert als in den Vorjahren, was auch die Transferpolitik mit prominenten Namen wie Contento Keita-Ruel und Esswein unterstrichen hat. Was im Januar 2019 mit der Verpflichtung von Dennis Diekmeier hervorragend funktioniert hat, geht aktuell aber (noch) nicht auf.

SV Sandhausen: Wegweisende Spiele vor der Brust

Nach den ersten acht Spieltagen bleibt festzuhalten, dass der SV Sandhausen bisher hinter den gestiegenen Erwartungen geblieben ist. Umso wegweisender werden für Uwe Koschinat und sein Team nun die kommenden beiden Partien.

Am Samstag ist der FC Erzgebirge Aue zu Gast im BWT-Stadion am Hardtwald (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker), eine Woche später geht es zum Tabellenletzten nach Würzburg. Die Sandhäuser haben die Chance, das Ruder in der noch jungen Spielzeit herumzureißen. Bei weiteren Rückschlagen findet sich der SVS allerdings endgültig im Abstiegskampf wieder. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V

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