SVS am Samstag in Kiel 

Koschinat lässt Torhüter-Frage offen - Knipping erneut verletzt

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Uwe Koschinat lässt offen, wer am Samstag im SVS-Tor steht.

Sandhausen – Niklas Lomb oder Marcel Schuhen: Wer hütet gegen Holstein Kiel das Tor des SV Sandhausen? Coach Uwe Koschinat macht es im Vorfeld spannend...

„Lassen sie sich überraschen“, sagt SVS-Trainer Uwe Koschinat mit Blick auf die Frage, wer am Samstag (24. November/13 Uhr) in Kiel das Sandhäuser Tor hütet. 

Nachdem Marcel Schuhen, der Anfang der Saison seinen Stammplatz an Niklas Lomb verloren hat, wieder voll ins Training eingestiegen ist, ist das Duell um die Nummer eins neu entfacht. „Er ist kampfbereit und gut in Form. Deshalb steht er gegen Kiel wieder im Kader“, verrät Koschinat. 

Koschinat lässt sich nicht in die Karten schauen

Wie der Koblenzer auf Nachfrage von HEIDELBERG24 bestätigt, hat er sich bereits festgelegt, wer den Vorzug erhält. Die Entscheidung will er aber erst nach dem Abschlusstraining, das am Freitag in Kiel stattfindet, seinen Torhütern mitteilen.

Das ist eine Luxuskonstellation, weil alle drei Torhüter im Dreikampf super miteinander umgehen und sich gegenseitig pushen“, lobt Koschinat. Eine Torwartrotation, wie er sie einst bei Fortuna Köln durchgeführt hat, wird es am Hardtwald wohl nicht geben. „Damals war es eine Konstellation, die für die Mannschaft gewinnbringend war. Ich würde das jetzt aber nicht miteinander vergleichen. Es ist ein Wettbewerb wie auf allen anderen Positionen auch. Es ist nicht mein Interesse, jetzt permanent zu wechseln.

Knipping fällt erneut aus

Personell gibt es beim SVS während der Länderspielpause eine extrem bittere Nachricht. Verteidiger Tim Knipping, der nach seinem Unterschenkelbruch gerade erst wieder ins Training eingestiegen ist, hat sich nach einem Zweikampf einen Einriss im Meniskus zugezogen und muss voraussichtlich operiert werden. Der 25-Jährige kehrt erst zum Trainingsauftakt im Januar zurück.

>>> Tim Knipping im HEIDELBERG24-Interview <<<

Ansonsten ist Koschinat mit den Trainingseindrücken der letzten Wochen zufrieden. „Wir haben bewusst auf Testspiele verzichtet. Wir haben die Zeit genutzt, um detailliert an unserer Spielidee zu arbeiten.“ Die beiden Nationalspieler Leart Paqarada und Rurik Gislason sind ohne Blessuren von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt.

Mit Kiel wartet am Samstag eine schwierige Aufgabe auf die Sandhäuser. „Selten haben Zahlen eine dermaßen klare Sprache gesprochen. Sie lagen in den Pflichtspielen diese Saison 15 Mal hinten, aber haben nur drei Mal verloren“, führt der SVS-Coach aus. „Sie spielen gemeinsam mit Paderborn den attraktivsten Fußball.

Der SVS rechnet mit rund 50 Fans, die das Team nach Norddeutschland begleiten.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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