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Neues Stadion für den SV Sandhausen? Machmeier verrät Details

SVS-Präsident Jürgen Machmeier spricht über ein mögliches neues Stadion. (Archivfoto)
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SVS-Präsident Jürgen Machmeier spricht über ein mögliches neues Stadion. (Archivfoto)

Sandhausen - Beim SV Sandhausen gibt es konkrete Gedankenspiele, ein neues Stadion zu bauen. Am Montag hat SVS-Präsident Jürgen Machmeier dazu Stellung bezogen:

Bekommt der SV Sandhausen ein neues Stadion? Diese Frage steht seit einigen Wochen im Raum, am Montag (21. Dezember) hat Jürgen Machmeier, Präsident des SVS, im Rahmen einer Presserunde etwas Licht in Dunkel gebracht. Auslöser für die Diskussion um ein mögliches neues Stadion ist, dass der SV Sandhausen die Vorgaben der DFL erfüllen muss. Demnach benötigt der Zweitligist zwei weitere Trainingsplätze und auch im BWT-Stadion am Hardtwald müssten erneut Umbaumaßnahmen (beispielsweise bei der Überdachung und im Innenraum) durchgeführt werden.

Neues Stadion für den SV Sandhausen? Jürgen Machmeier bezieht Stellung

Um die zwei Trainingsplätze zu realisieren, müsste bewaldete Fläche weichen, was in der Vergangenheit auf heftigen Widerstand gestoßen ist. Machmeiers Vorschlag lautet nun, dass der SV Sandhausen ein komplett neues Stadion baut. Dafür hat der SVS-Präsident bereits eine Ackerfläche zwischen L598 und A5 im Blick.

Aktuell spielt der SV Sandhausen im BWT-Stadion am Hardtwald.

Im Gegenzug soll im dann „alten“ Hardtwaldstadion Wohnraum entstehen. „Es gibt in unserer Region einen enormen Wohnungsdruck. Das ist eine Idee, über die wir nachdenken müssen. Nur das war meine Antriebsfeder und meine Ausgangsposition. Die Fläche eignet sich für Wohnbau“, betont Machmeier. „Wir würden damit keinen einzigen Baum anrühren.

SV Sandhausen: Diskussion um neues Stadion

Machmeier macht deutlich, dass „der SV Sandhausen kein neues Stadion braucht, aber der SVS denkt in eine Richtung, wie wir für unsere nachfolgenden Generationen und unsere Region wichtige Wohnbauflächen frei machen können.“ Das neue Stadion soll 16.000 Zuschauer umfassen.

Wir müssen etwas tun und ins Stadion investieren. Vielleicht einmal richtig, um dann mit dem Thema abschließen zu können. Das ist kein Größenwahn. Wir denken an ein funktionelles und bezahlbares Stadion wie es zum Beispiel in Aue steht. Wir brauchen keinen Prunkpalast“, so Machmeier, der abschließend hinzufügt: „Das ist eine einmalige Chance.“

Im Februar oder März 2021 wird der Gemeinderat über den weiteren Weg in dieser Thematik entscheiden. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V

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