SVS verliert gegen Heidenheim

Sukuta-Pasus Fehlschuss ist der „Knackpunkt des Spiels“

+
Richard Sukuta-Pasu (M.) ärgert sich über seienn verschossenen Elfmeter.

Sandhausen – Nach der zweiten Heim-Niederlage in Folge ärgert man sich beim SV Sandhausen vor allem über den verschossenen Elfmeter von Stürmer Richard Sukuta-Pasu.

Gestern bist du der Held, heute der Pechvogel“, sagt SVS-Stürmer Richard Sukuta-Pasu nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim. „Ich werde trotzdem weiterhin an mich glauben.“

In der Tat ist der 27-Jährige am Freitagabend ähnlich im Fokus gewesen wie am Spieltag zuvor. Mit dem Unterschied, dass er in Darmstadt mit zwei Toren der Matchwinner gewesen ist und gegen Heidenheim die große Chance auf die erneute Führung vergeben hat.

Fotos von der SVS-Niederlage gegen Heidenheim

Nachdem die Sandhäuser in Halbzeit eins durch Tim Knipping (29.) in Führung gegangen sind, haben die Gäste von der Ostalb durch Robert Glatzel (48.) ausgleichen können. Bei dem Fernschuss des Angreifers hat Torhüter Marcel Schuhen nicht gut ausgesehen. „Wir führen jetzt aber deshalb keine Torwartdiskussion“, erklärt SVS-Präsident Jürgen Machmeier. Schuhen hat bereits in den letzten Wochen die ein oder andere Unsicherheit gezeigt.

Deutliche Worte von Machmeier 

Kurz nach dem Ausgleich holt Tim Knipping (52.) einen Elfmeter raus und es kommt zur Schlüsselszene der Partie. Sukuta-Pasu nimmt einen kurzen Anlauf, schießt in die Mitte und FCH-Keeper Kevin Müller hat leichtes Spiel und pariert den schlecht geschossenen Strafstoß. „Der Elfmeter war schlecht geschossen - das hat jeder gesehen“, ärgert sich SVS-Coach Kenan Kocak.

Der Elfmeter war vielleicht ein bisschen arrogant geschossen. Wenn der Ball reingeht, dann läuft das Spiel anders. Das war der Knackpunkt des Spiels“, fasst Machmeier zusammen.

Im Anschluss haben sich die Schwarz-Weißen schwer getan, Akzente zu setzen. Das Resultat: John Verhoek (73.) erzielt das 2:1 für das Team von Frank Schmidt, gegen das der SVS seit 2009 nicht mehr gewonnen hat. In der Nachspielzeit trifft Tim Kister noch einmal den Pfosten, doch es bleibt beim 1:2 aus Sicht der Hausherren. 

„Wir sind sehr enttäuscht“, sagt Kenan Kocak, der sich vor allem über die einfachen Gegentore ärgert. „Das tut jetzt natürlich sehr weh. So einen Tag habe ich in meiner Karriere auch noch nicht erlebt. Ich hätte das Tor gerne gegen den Sieg ausgetauscht“, betont Geburtstagskind und Torschütze Tim Knipping.

Am kommenden Spieltag gastiert der SV Sandhausen beim 1. FC Nürnberg (Samstag, 2. Dezember/13 Uhr).

____

Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Quelle: Mannheim24

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.