1:0-Erfolg

„Unglaublich stolz!“ - SVS genießt Premieren-Sieg in Kaiserslautern

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Die SVS-Spieler feiern nach dem Sieg beim 1. FC Kaiserslautern.

Kaiserslautern – Nach dem knappen aber verdienten Sieg beim 1. FC Kaiserslautern ist die Erleichterung beim SV Sandhausen groß. Die Stimmen zum Spiel:

Um 20:24 Uhr ist es am Freitagabend vollbracht gewesen! Nach einer sechsminütigen Nachspielzeit hat der SV Sandhausen im sechsten Anlauf seinen ersten Sieg auf dem legendären Betzenberg bejubeln dürfen (>>> Der Spielbericht). 

„Ich bin baff und unglaublich stolz auf die Mannschaft! Es ist der Wahnsinn, was die Jungs für eine Mentalität haben“, freut sich SVS-Präsident Jürgen Machmeier über den 1:0-Erfolg beim FCK. In der 78. Minute hat ausgerechnet der frühere Waldhof-Spieler Philipp Förster das einzige Tor des Abends erzielt.

Fotos vom SVS-Sieg in Kaiserslautern

Da der Mittelfeldspieler zuvor unglücklich auf die Hand von Kaiserslauterns Marcel Correia getreten ist und die Sandhäuser im Anschluss weitergespielt haben, hat es nach dem Tor Diskussionen gegeben. „Ich treffe ihn unglücklich. Das war keine Absicht und deshalb auch kein Foul“, meint Förster, der sein erstes Zweitliga-Tor überhaupt erzielt hat.

Taktische Umstellung Schlüssel zum Sieg

Im ersten Durchgang hat der SVS zunächst ganz gut begonnen, hat dann allerdings dem FCK mehr und mehr das Spiel überlassen. Trainer Kenan Kocak hat in der Pause reagiert und hat für Haji Wright, der aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Vizekapitän Nejmeddin Daghfous (Verhärtung in der Wade) in die Startelf gerückt ist, Manuel Stiefler gebracht. „Wir haben auf 4-2-3-1 umgestellt und haben das Spiel dann auch mehr im Griff gehabt“, erklärt der frühere Lauterer Markus Karl.

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In der Tat haben die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten abgesehen von einer Kopfballchance von Lukas Spalvis keine richtige Offensivaktion gehabt. „Das war ein super Schachzug von Kenan“, lobt SVS-Geschäftsführer Otmar Schork die Systemumstellung.

Kurz bevor Förster das 1:0 erzielt hat, hätten die Schwarz-Weißen bereits in Führung gehen müssen. Der eingewechselte Ali Ibrahimaj und Richard Sukuta-Pasu haben beste Chancen liegen gelassen. „Wir haben verdient gewonnen“, resümiert Denis Linsmayer und fügt mit Blick auf die Tabelle hinzu: „Es gibt keine bessere Defensive in der Liga. Wenn wir es schaffen, unsere Chancen zu verwerten, dann werden wir zwangsläufig eine gute Rolle spielen.“

Am kommenden Spieltag (Samstag, 24. Februar, 13:30 Uhr) ist der SV Sandhausen erneut auswärts gefordert. Dann geht es zum 1. FC Union Berlin. „Das wird ein ganz anderes Kaliber als der FCK“, betont Präsident Machmeier abschließend.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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