SVS-Kapitän Stefan Kulovits

‚Kampfgelse‘ mit großem Herz

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Stefan Kulovits spielt seit 2013 für den SV Sandhausen.

Sandhausen – Seit mehreren Jahren zählt Kapitän Stefan Kulovits zu den Schlüsselspielern des SV Sandhausen. Was den Österreicher auszeichnet und wie er seine Zukunft plant:

Stefan Kulvovits ist ein echter Vollblut-Fußballer! „Fußball ist seit 25 Jahren mein Leben“, sagt der sympathische Österreicher, der seit 2013 beim SV Sandhausen unter Vertrag steht, auf der Presskonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Darmstadt 98

Was für ein hohes Standing ‚Kulo‘ am Hardtwald genießt, wird vor allem deutlich, wenn Trainer Kenan Kocak über seinen Kapitän spricht.

„Ich habe schon viel im Fußball erlebt und habe viele Spieler und Verantwortliche kennengelernt. So einen wie Kulo habe ich allerdings noch nicht kennengelernt. Er ist in erster Linie ein fantastischer Mensch, der nie egoistisch ist oder nur an sich denkt. Er ist zu 100 Prozent ein Leader, der für den Erfolg des Vereins alles rausholt - das sucht seinesgleichen“, betont Kocak, für den Kulovits nach seinem Amtsantritt im Sommer 2016 ein wichtiger Ansprechpartner gewesen ist: „Es war mein Glück, dass ich gleich bei meiner ersten Profi-Station auf so einen Kapitän zurückgreifen konnte. Ich schätze mich sehr glücklich darüber, so einen Menschen kennengelernt zu haben und so einen Spieler in meinen Reihen zu haben.“

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Erstmals seitdem er am Hardtwald spielt, hat Kulovits in den vergangenen Monaten eine längere Ausfallzeit gehabt. Aufgrund von muskulären Problemen hat er neun Pflichtspiele verpasst. „Das war eine nicht so schöne Zeit. Ich genieße es, jeden Tag auf dem Platz zu stehen. Ich habe schon Angst vor dem Tag, an dem das nicht mehr so sein wird“, gibt der 34-Jährliche einen Einblick in sein Seelenleben. Vor allem die vielen Verletzungen zu Beginn seiner Karriere haben ihn geprägt. „Da habe ich viel Lehrgeld bezahlt. Das hat mich als Mensch und Spieler aber geprägt.“

Kulovits träumt von Trainer-Posten bei Rapid Wien

Sein Spitzname ‚Kampfgelse‘ (Gelse = Stechmücken/Schnake) hat der gebürtige Wiener einst vom früheren Bundesliga-Star Andreas Herzog erhalten. „Er wollte meine Spielweise mit einem Wort beschreiben und da eine Stechmücke sehr lästig sein kann, war das schon ein großes Kompliment“, verrät Kulovits 2015 im Gespräch mit HEIDELBERG24.

Ob die Zusammenarbeit mit dem SV Sandhausen auch über die Saison hinaus geht, ist noch unklar. Schließlich läuft der Kontrakt von Kulovits im Sommer 2018 aus. „Ich fühle mich noch ganz gut. Jetzt aber irgendwelche Prognosen abzugeben, wäre unseriös. Ich muss Leistung bringen und darf nicht von der Vergangenheit leben. Wenn die Leistung stimmt, dann kann ich vielleicht noch das ein oder andere Jahr dranhängen.“

Wohin die Reise nach der aktiven Karriere gehen soll, steht indes schon fest. Der Wiener will den Trainerschein machen und im Fußball-Business bleiben. Womöglich bei seinem Heimatverein Rapid Wien? „Ich habe dort 30 Jahre gelebt und 17 Jahre bei Rapid gespielt. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass das kein Traum von mir ist.“

>>> Vorbericht: SVS will Großkreutz und Co. ärgern

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nwo

Quelle: Mannheim24

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