Testspiele gegen Wehen Wiesbaden und FCK stehen an

SV Sandhausen vor Abschluss der Vorbereitung selbstbewusst: „Sind sehr weit“

SVS-Trainer Uwe Koschinat geht selbstbewusst in die neue Zweitliga-Saison.
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SVS-Trainer Uwe Koschinat geht selbstbewusst in die neue Zweitliga-Saison.

Bad Schönborn – Der SV Sandhausen bestreitet aktuell sein zweites Kurz-Trainingslager. Vor den letzten zwei Testspielen zieht SVS-Trainer Uwe Koschinat ein positives Vorbereitungsfazit:

  • SV Sandhausen: Trainingslager in Bad Schönborn.
  • Trainer Uwe Koschinat mit bisherigem Stand der Vorbereitung zufrieden.
  • SV Sandhausen: Testspiele gegen SV Wehen Wiesbaden (Freitag) und 1. FC Kaiserslautern (Samstag).

Zehn Tage vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen den TSV Steinbach Haiger hat der SV Sandhausen im Rahmen des zweiten Trainingslagers in Bad Schönborn zu einer Presserunde geladen. Ähnlich wie bereits kurz nach Saisonende wird schnell deutlich: Die Sandhäuser gehen mit viel Selbstbewusstsein in ihre neunte Zweitliga-Saison in Folge. Das Saisonziel lautet künftig nicht mehr „nur" Klassenerhalt, sondern die Kurpfälzer wollen einen einstelligen Tabellenplatz belegen.

SV Sandhausen geht selbstbewusst in die neue Saison

Die Mannschaft arbeitet sehr gut und die Spieler ziehen im Training voll mit“, lobt Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SVS. Auch Trainer Uwe Koschinat schwärmt von der bisher „störungsfreien Vorbereitung“. Die Maßnahme, den Spielern eine freie Woche zu genehmigen, hat sich laut den Verantwortlichen bisher bewährt. „Die Spieler kamen in einem hervorragendem Zustand zurück“, so Koschinat.

In der Vorbereitung müssen die SVS-Profis wöchentlich einen Corona-Test durchführen, nach der einwöchigen Pause sind die Spieler drei Mal getestet worden. „Wir halten uns an die Vorgaben der DFL“, versichert Kabaca. Mit Nils Röseler (Venlo), Diego Contento (Fortuna Düsseldorf), Daniel Keita-Ruel (Greuther Fürth), Anas Ouahim (VfL Osnabrück) und Nikolas Nartey (VfB Stuttgart) haben die Sandhäuser bislang fünf Neuzugänge präsentiert.

SV Sandhausen: Uwe Koschinat mit Neuzugängen zufrieden

Es wirkt alles sehr leicht und unproblematisch", erklärt Koschinat mit Blick auf die Integration der neuen Spieler. „Die Vorbereitung ist intensiv, aber das muss auch so sein. Ich freue mich jetzt auch extrem auf die Liga“, betont Neuzugang Ouahim. Bei der Kaderplanung haben Koschinat und Kabaca vor allem auf die Flexibilität der Spieler geachtet.

In der kommenden Saison wird der SVS in der Regel wieder mit zwei Sturmspitzen auflaufen. In der Abwehr wird wohl zunächst erneut auf eine Dreierkette gesetzt. Die Taktik, mit der die Sandhäuser im Saisonendspurt den Klassenerhalt perfekt gemacht haben. „Ich bin sehr zufrieden mit der Kaderzusammenstellung. Ich finde, dass wir sehr weit sind", sagt der SVS-Coach.

SV Sandhausen: Sieben Spieler dürfen gehen

Im Gegenzug hat der SV Sandhausen gleich sieben Spielern nahegelegt, dass sie den Verein verlassen dürfen. „Es ist momentan sehr still. Wir warten auf Interessenten für diese Spieler. Es ist aber auch noch bis zum 5. Oktober Zeit“, sagt Mikayil Kabaca. Zu den Profis, die gehen dürfen, zählen Philipp TürpitzIvan PaurevicBesar HalimiMarlon FreyAlexander RossipalFlorian Hansch und Sören Dieckmann. Trotz der schwierigen Situation lassen sich die genannten Spieler laut Trainer Uwe Koschinat im Training nicht hängen, im Kader werden sie am 13. September in Steinbach allerdings wohl allesamt nicht stehen.

Es wäre falsch, wenn ich bei Leistungssprüngen die Augen verschließen würde", sagt Koschinat, der dabei aber auf die bereits getroffene Entscheidung verweist, dass man aus sportlichen Gründen nicht mehr mit den sieben Spielern plant. Weiteren Neuzugänge sind beim SVS nach aktuellem Stand nicht mehr zu erwarten. Dies könnte sich lediglich ändern, wenn tatsächlich alle sieben Spieler den Klub verlassen sollten.

SV Sandhausen testet gegen SV Wehen Wiesbaden und 1. FC Kaiserslautern

Am Freitag (4. September/17 Uhr) und am Samstag (5. September/13:30 Uhr) stehen für den SV Sandhausen noch zwei Testspiele auf dem Programm. Zunächst geht es im BWT-Stadion am Hardtwald gegen Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden, einen Tag später sind die Schwarz-Weißen zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern. „Mit Blick auf das Pokalspiel in Steinbach ist es positiv, dass wir nun gegen zwei Drittligisten testen können", so Koschinat abschließend.

Abgesehen von Nikolas Nartey (Dänemark U21) und Besar Halimi (Kosovo), die beide auf Länderspielreise sind, sowie Nachwuchskeeper Benedikt Grawe, der in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommt, kann Sandhausen in den beiden Testspielen aus dem Vollen schöpfen. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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