Corona-Krise

Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat: „Meine Arbeit fühlt sich im Moment ziellos an“

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Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat spricht über die aktuelle Situation wegen des Coronavirus.

Sandhausen – Durch die Corona-Pause ruht auch die Arbeit von Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat. Diese gewährt nun einen Einblick in sein Seelenleben:

  • Coronavirus: SV Sandhausen muss pausieren.
  • Spieler trainieren individuell.
  • Trainer Uwe Koschinat spricht über die schwierige Situation.

Die aktuelle Situation wegen des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Arbeit von Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat. „Meine Arbeit als Fußballtrainer ruht natürlich“, sagt der Fußball-Lehrer dem ‚Kölner Stadtanzeiger‘. Normalerweise analysiere er im Arbeitsalltag Situationen, überlege sich kurz-, mittel- und langfristige Planungen und entwickele Ideen.

SV Sandhausen: Uwe Koschinat spricht über Corona-Pause

Dieser Prozess ist aktuell brutalst gestört. Du arbeitest im Nebulösen. Man hat überhaupt keine Vorstellungen, wann und wie es weitergeht“, sagt Koschinat, der seinen ungewohnten Alltag derzeit mit seiner Familie in Köln verbringt. Koschinats Arbeit besteht nach eigenen Angaben momentan vornehmlich darin, den Kontakt zu den Spielern zu halten. Auch die Profis des SV Sandhausen arbeiten derweil individuell

Es muss alles auf den Punkt ausgerichtet sein, an dem es dann wieder losgeht. Allerdings kennen wir diesen Punkt nicht", erklärt Koschinat. „Die Arbeit fühlt sich im Moment ziellos an.“ Zuletzt hat Geschäftsführer Volker Piegsa deutlich  gemacht, dass ein vorzeitiger Saisonabbruch in der 2. Liga für den SVS „existenzbedrohend“ wäre.

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nwo/dpa

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