Auftakt zur Rest-Rückrunde 

SV Sandhausen vor Revanche-Spiel beim VfL Osnabrück – Koschinat will „Maximum herausholen“

Sandhausen – Am Mittwoch (29. Januar/20:30 Uhr) startet der SV Sandhausen beim VfL Osnabrück in das Pflichtspiel-Jahr 2020. Trainer Uwe Koschinat hat sich einiges vorgenommen. 

  • Nach einer guten Hinrunde will der SV Sandhausen auf der Erfolgsspur bleiben.
  • Trainer Uwe Koschinat präsentiert seine Vorsätze für das neue Jahr. 
  • Kapitän warnt ausdrücklich vor dem VfL Osnabrück. 

Beim SV Sandhausen steht der Auftakt zur Rest-Rückrunde beim VfL Osnabrück (29. Januar/20:30 Uhr, live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) an. Bevor der Fokus auf den kommenden Gegner gerichtet wird, lohnt es sich zunächst Leistungen der Hinrunde zu resümieren. Auf dem ersten Blick fällt die Bilanz durchaus positiv aus. Mit lediglich vier Niederlagen muss sich der SVS sogar einmal weniger geschlagen geben als das ambitionierte Spitzenteam aus Stuttgart. Man könnte am Hardtwald rundum zufrieden sein, wären da nicht die vielen Punkteteilungen. Mit neun Unentschieden hält der SV Sandhausen gemeinsam mit dem SV Darmstadt den Spitzenwert der 2. Bundesliga – dadurch beträgt der Abstand zu den Abstiegsrängen gerade einmal vier Punkte.

2. Bundesliga: SV Sandhausen kommt gestärkt aus dem Wintertrainingslager zurück 

Dessen ungeachtet sind die Schwarz-Weißen seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen und haben in der Pause die Weichen für eine erfolgreiche Rückrunde gestellt: Vor knapp einer Woche hat der SV Sandhausen das Winter-Trainingslager in Chiclana de la Frontera (Spanien) beendet. 

Vor allem der Sommer-Neuzugang Enrique Peña Zauner hat bei Cheftrainer Uwe Koschinat einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen: „Enrique hat enorme Fortschritte gemacht“, freut sich der SVS-Coach. 

2. Bundesliga: SV Sandhausen muss beim VfL Osnabrück auf Klingmann, Hauk und Scheu verzichten

Auf der anderen Seite müssen die Kurpfälzer wieder einmal einige Ausfälle kompensieren. In Osnabrück können die Verletzten Philipp Klingmann und Roman Hauk nicht mitwirken. Sie haben zuletzt ein individuelles Programm absolviert. Vergleichbar ist die Situation auch bei Robin Scheu, bei dem Koschinat erst in der nächsten Woche mit einer Rückkehr ins Mannschaftstraining rechnet. Neben Erik Zenga fällt auch Markus Karl weiterhin aus. „In der Wintervorbereitung haben wir es leider nicht geschafft Markus nach seinem Kreuzbandriss zu integrieren, er hatte immer wieder mit kleineren Rückschlägen zu kämpfen“, bedauert der Trainer. 

2. Bundesliga: SV Sandhausen will beim besten Aufsteiger bestehen  

Im Hinblick auf seine Neujahrsvorsätze zeigt sich Koschinat selbstbewusst: „Wir wollen auf der einen Seite unsere Heimstärke aus der Hinrunde weiter beibehalten, auf der anderen Seite müssen wir in der Rückrunde auf fremdem Platz erfolgreicher werden. Denn wir wollen in dieser Saison aus der Mannschaft das Maximum herausholen“, erläutert der 48-Jährige sein Ziele. 

In der Tabelle geht es ausgesprochen eng zu, daher stehen die Schwarz-Weißen bereits am Mittwoch (29. Januar) unter Zugzwang. Will sich der SV Sandhausen zu Beginn des neuen Jahres nicht im nervenaufreibendem Abstiegskampf wiederfinden, muss die Mannschaft vom Hardtwald an der Bremer Brücke in Osnabrück punkten. Die Möglichkeit auf eine Revanche für die 0:1-Hinspiel-Niederlage gegen den VfL Osnabrück sollte in dieser Hinsicht zusätzlich motivieren.

2. Bundesliga: Sandhausen-Kapitän Diekmeier erinnert sich an Bremer Brücke

Doch aufgepasst! Derzeit herrscht bei den Lila-Weißen eine unglaubliche Euphorie. Der Tabellensechste hat sich in der Hinrunde einen Namen als Favoritenschreck gemacht. 

Auch Kapitän Dennis Diekmeier weiß davon ein Lied zu singen. Als Spieler des Hamburger SV gastierte er bereits einmal an der atmosphärischen Bremer Brücke und fügt scherzhaft hinzu: „Da haben wir im Pokal auf den Sack bekommen!“ 

Zu seiner Verteidigung sei anzumerken, dass der 30-Jährige bei der 1:3-Niederlage (13. August 2017/1. Hauptrunde) lediglich auf der Bank saß.  

Das erste Heimspiel bestreitet der SV Sandhausen am 7. Februar gegen den 1. FC Heidenheim (live im HEIDELBERG24-Ticker).

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esk 

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Eliran Kendi

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