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SV Sandhausen: Schwartz hadert nach Remis gegen Werder – Fans kritisieren 2G-Umstellung

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Von: Marco Büsselmann

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Sandhausen-Trainer Alois Schwartz dirigiert sein Team.
Sandhausen-Trainer Alois Schwartz dirigiert sein Team. © Uwe Anspach/dpa

Der SV Sandhausen hat eine Überraschung gegen Werder Bremen knapp verpasst. Alois Schwartz lobt zwar den Auftritt seiner Mannschaft, kann sich aber über den Punkt kaum freuen:

Zwischen Überraschungs-Sieg und Last-Minute-Niederlage lagen für den SV Sandhausen am Sonntagnachmittag gegen Werder Bremen rund zehn Minuten. Nachdem Pascal Testroet die Kurpfälzer mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute in Führung gebracht hat, haben wohl die meisten der 7.252 Zuschauer im BWT-Stadion am Hardtwald bereits an den ersten Heimerfolg in dieser Saison geglaubt. Auch die über 1.500 mitgereisten Werder-Fans skandierten kurz vor Schluss bereits „Wir haben die Schnauze voll“ in Richtung ihrer Mannschaft.

PartieSV Sandhausen – SV Werder Bremen 2:2 (1:1)
Tore0:1 Rapp (12.), 1:1 Testroet (29./FE.), 2:1 Testroet (84.), 2:2 Füllkrug (90.)
Zuschauer7.252

SV Sandhausen holt Punkt gegen Werder Bremen – Schwartz: „Sieg wäre schöner gewesen“

Doch wie heißt es so schön: Ein Spiel dauert eben 90 Minuten. In diesem Fall - zum Glück für Werder - 95. Nachdem Niclas Füllkrug in der Nachspielzeit erst den Ausgleich erzielt hat und mit der letzten Aktion des Spiels (95.) am Pfosten gescheitert ist, kann Sandhausen am Ende noch froh über das 2:2 sein. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, haben uns aber nur zum Teil dafür belohnt. Die Art und Weise wie wir aufgetreten sind war richtig gut. Ein Sieg wäre aber schöner gewesen“, weiß SVS-Coach Alois Schwartz kurz nach Abpfiff noch nicht, wie er das Remis einordnen soll.

SV Sandhausen – Werder Bremen
SV Sandhausen – Werder Bremen © Uwe Anspach/dpa

Sportchef Mikayil Kabaca ärgert sich hingegen über „zwei verlorene Punkte“, lobt jedoch auch den Auftritt des Teams: „Die Mannschaft hat bewiesen, welchen Fußball sie in der Lage ist zu spielen.“ Und dieser war durchaus ansehnlich. Nachdem die Kurpfälzer den frühen Führungstreffer von Marcel Rapp (12.) durch Testroet (29./FE.) egalisieren konnten, hatte der SVS mehrfach die Chance, das Spiel zu drehen.

Die SVS-Fans kritisieren die Umstellung auf 2G.
Die SVS-Fans kritisieren die Umstellung auf 2G. © Uwe Anspach/dpa

Während Heimspiel gegen Werder Bremen: Sandhausen-Fans kritisieren 2G-Umstellung

„Wir haben aber gezeigt, dass wir gegen eine große Mannschaft in dieser Liga hervorragend mithalten können. Das stimmt mich positiv“, so Schwartz. Eher negativ gestimmt waren hingegen einige SVS-Fans über die Umstellung von 3G auf 2G bei den kommenden Spielen im BWT-Stadion am Hardtwald. Während der gesamten Partie ist im Sandhäuser Block ein großes „Nein zu 2G“-Banner der aktiven Fanszene zu sehen gewesen.

Der SV Sandhausen hat seinen Standpunkt zu Beginn der Woche in einer Vereinsmitteilung deutlich gemacht: „Wir als Verein stehen zum Impfen und damit zum aktiven Schutz gegen Covid 19. Nicht zuletzt mit der Unterstützung mehrerer Kampagnen und mobiler Impfangebote in Sandhausen und der Region haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten unseren Standpunkt klar zum Ausdruck gebracht! Die Anpassung der Besuchsmöglichkeit unserer Spiele an die neue Corona-Landesverordnung ist für uns als Verein somit eine Selbstverständlichkeit.“ Wie ein Vereinssprecher mitteilt, befindet sich der Klub „im ständigen Austausch“ mit den Fangremien. (mab) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V

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