Am Samstag in Fürth

Trotz Personalsorgen: SVS reist als Favorit ins Frankenland

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Mittelfeldspieler Manuel Stiefler will mit dem SV Sandhausen am Samstag drei Punkte einfahren. 

Sandhausen – Ungewohnter Rhythmus für den SV Sandhausen! Nach dem Montagsspiel gegen St. Pauli sind die Schwarz-Weißen am Samstag (28. Oktober/13 Uhr) auswärts bei Greuther Fürth gefordert.

„Es war eine kurze Trainingswoche, in die man nicht viel Inhalt packen kann“, sagt SVS-Coach Kenan Kocak. Dass seine Mannschaft beim 1:1 gegen St. Pauli bereits zum dritten Mal in dieser Saison ein spätes Gegentor kassiert hat und letztlich nur einen Punkt geholt hat, ärgert den 36-Jährigen auch am Donnerstag noch. 

Fotos: Remis zwischen SVS und St. Pauli 

„Wir leben im Leistungssport und sind keine U23-Mannschaft, die sich sowas erlauben darf. Wir sind auf jeden Punkt, auf jedes Tor angewiesen. Wir müssen diese Art von Fehlern abstellen“, nimmt Kocak seine Spieler in die Pflicht.

Fürth bleibt hinter den eigenen Erwartungen

In Fürth hat der SVS die Favoritenrolle inne. Die Franken sind nach elf Spieltagen Vorletzter und befinden sich mitten im Abstiegskampf. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich Fürth vor der Saison auch weiter oben gesehen habe. Sie haben eine gut besetzte Mannschaft und haben eigentlich die Ambitionen gehabt, oben mitzuspielen“, stellt der SVS-Coach fest. 

Unter Damir Buric, der das Traineramt vor einigen Wochen von Janos Radoki übernommen hat, hat sich auch die Spielweise der Fürther verändert. „Sie spielen jetzt nicht mehr so defensiv, sondern suchen spielerische Lösungen - das ist klar erkennbar“, so Kocak.

Auf wen der Fußball-Lehrer am Samstag setzen wird, ist wie gewohnt ein gut gehütetes Geheimnis. Fest steht, dass Tim Kister nach seiner Sperre und der wiedergenesene Maximilian Jansen in den Kader zurückkehren werden. Hinter Denis Linsmayer (Quetschung mit Gelenkeinblutung) steht ein großes Fragezeichen, Stefan Kulovits (Erkältung), Andrew Wooten (Oberschenkelprobleme), Korbinian Vollmann, Mirco Born (beide Rehatraining) und Lucas Höler (Faserriss in der Wade) werden definitiv ausfallen.

Roßbach schwerer verletzt als gedacht

Ebenso wird auch Damian Roßbach nicht zur Verfügung stehen. Wie sich herausgestellt hat, hat sich der Außenverteidiger bei einem Zusammenprall mit Maximilian Jansen in der vergangenen Woche sogar einen Schädelbruch zugezogen. Das hat eine MRT-Untersuchung am Donnerstag ergeben.

Es ist gut möglich, dass Nejmeddin Daghfous, der gegen St. Pauli überraschend auf der Bank Platz nehmen musste, wieder in die Anfangsformation zurückgekehrt. Zudem hat Marcel Seegert am Montag auf sich aufmerksam machen können. „Er hat seine Sache richtig gut gemacht“, lobt Kocak den Verteidiger. Debütant Ali Ibrahimaj habe seine Sache in der Anfangsphase ebenfalls gut gemacht, hat danach jedoch nachgelassen. „Er hat noch Luft nach oben“, betont der SVS-Trainer.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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