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Was wurde aus...Heurelho Gomes, Ramazan Özcan und Tim Wiese?

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Heurelho Gomes hat neun Spiele für die TSG Hoffenheim bestritten.
Heurelho Gomes hat neun Spiele für die TSG Hoffenheim bestritten. © picture alliance / dpa

Zuzenhausen - In unserer Serie „Was wurde aus...?“ blicken wir auf 10 Jahre Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga zurück und klären die Frage, was die ehemaligen TSG-Spieler heute machen.

Im Sommer 2018 feiert die TSG 1899 Hoffenheim ihr zehnjähriges Bundesliga-Jubiläum!

In dieser Zeit sind viele Spieler gekommen und gegangen. In unserer zwölfteiligen Serie „Was wurde aus...?“ schauen wir, was aus den Tops und Flops der TSG-Geschichte geworden ist.

Im neunten Teil beschäftigen wir uns mit den Torhütern Heurelho Gomes, Ramazan Özcan und Tim Wiese.

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Heurelho Gomes (37)

Heurelho Gomes hat in der Jugendabteilung des brasilianischem Klubs Cruzeiro Belo Horizonte seine Fußball-Karriere begonnen. 2004 ist der Torhüter zur PSV Eindhoven gewechselt. Nach vier Jahren und vier Meistertiteln in Folge hat sich Gomes für einen Wechsel nach England zu den Tottenham Hotspur entschieden. Für die Londoner hat der Brasilianer 135 Pflichtspiele bestritten. Nachdem er seinen Stammplatz verloren hat, ist er im Januar 2013 auf Leihbasis nach Hoffenheim gewechselt.

Heurelho Gomes hat neun Spiele für die TSG Hoffenheim bestritten.
Heurelho Gomes hat neun Spiele für die TSG Hoffenheim bestritten. © picture alliance / dpa

Dort hat er den suspendierten Tim Wiese verdrängt und hat sich innerhalb weniger Spiele zum Publikumsliebling und Rückhalt im Abstiegskampf entwickelt. Ein Handbruch hat aber dazu geführt, dass Gomes letztlich nur neun Mal das TSG-Tor gehütet hat. In den letzten Spielen der Saison ist er von Koen Casteels, der inzwischen beim VfL Wolfsburg spielt, vertreten worden.

Nach einem halben Jahr im Kraichgau ist er nach England zurückgekehrt, ist bei Tottenham allerdings nur noch Ersatzkeeper gewesen. Seit dem 1. Juli 2014 steht Gomes beim FC Watford unter Vertrag, für den er bisher 151 Mal im Tor gestanden ist (Stand 24. Oktober 2018). 

>>> Unsere Themenseite zum Bundesliga-Jubiläum der TSG 1899 Hoffenheim

Ramazan Özcan (34)

Ramazan Özcan jubelt im Trikot von Bayer Leverkusen.
Ramazan Özcan jubelt im Trikot von Bayer Leverkusen. © picture alliance / Marius Becker/dpa

Ramazan Özcan hat in der Jugend für den FC Götzis und AKA Vorarlberg gespielt, ehe er 2003 zum SC Austria Lustenau gewechselt ist. Drei Jahre später hat der FC Red Bull Salzburg ihn verpflichtet. Dort ist der Torwart aber nie richtig angekommen - es folgt im Januar 2008 der Leihwechsel zur damals zweitklassigen TSG.

In der Rückrunde der Aufstiegssaison hat ‚Rambo‘, wie der Keeper genannt wird, alle Spiele absolviert. Hoffenheim hat den Österreicher anschließend fest verpflichtet, seinen Stammplatz hat er in der Folge aber an Daniel Haas bzw. Timo Hildebrand verloren.

Von Januar bis Juni 2010 ist er zunächst an Besiktas Istanbul ausgeliehen worden, im Sommer 2011 folgte dann der feste Wechsel zum FC Ingolstadt, mit dem er 2015 als Stammkeeper in die Bundesliga aufgestiegen ist. Seit der Saison 2016/17 spielt Özcan für Bayer 04 Leverkusen. Bei den Rheinländern ist der inzwischen 34-Jährige als Nummer zwei eingeplant. Sein Verträgt läuft noch bis 2019.

Tim Wiese (36)

Tim Wiese ist wohl einer der größten Fehleinkäufe der TSG Hoffenheim. 2012 ist der sechsfache National-Torhüter ablösefrei von Werder Bremen zur TSG Hoffenheim gewechselt, bei der Publikumsliebling Tom Starke seinen Platz räumen musste.

Tim Wiese
Tim Wiese ist inzwischen TV-Experte © picture alliance / Susann Prauts

Vor seinem Wechsel hat Wiese auch mit dem damaligen Real-Madrid-Trainer José Mourinho gesprochen. „Er sagte mir, dass er mich haben will, ich mich beweisen kann und dass es einen fairen Zweikampf mit Iker Casillas geben soll“, sagt Wiese zuletzt in einem Sport1-Interview.

Letztlich hat der Torhüter bei der TSG unterschrieben. „Das war im Nachhinein der größte Fehler in meiner Karriere. Aber ein Battle mit Casillas wäre fast aussichtslos geworden.“ Im Kraichgau ist Wiese sportlich nie glücklich geworden. Bereits nach dem desolaten 0:4 in der ersten Pokal-Runde gegen Viertligist Berliner AK hat es Kritik gehagelt.

Wiese hat in der Folge nicht nur die Kapitänsbinde, sondern auch seinen Stammplatz im TSG-Tor verloren. Bereits 2014 haben sich die Kraichgauer von Wiese getrennt, sein Vertrag ist trotzdem bis 2016 gelaufen. Der inzwischen 36-Jährige hat sich nach seiner aktiven Karriere unter anderem als Wrestler („The Machine“) versucht, mittlerweile arbeitet der ehemalige Nationalspieler als Experte für Sport1

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 1. Teil: Was aus Obasi, Carlos Eduardo und Ba wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 2. Teil: Was aus Vorsah, Ibertsberger und Herdling wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 3. Teil: Was aus Copado, Sigurdsson und Hildebrand wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 4. Teil: Was aus Babel, Haas und Braafheid wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 5. Teil: Was aus Usami, Mlapa und Joselu wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 6. Teil: Was aus Gustavo, Zuculini und Janker wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 7. Teil: Was aus Kaiser, Groß und Thomalla wurde

>>> 10 Jahre Hoffenheim in der Bundesliga - 8. Teil: Was aus Weis, Salihovic und Beck wurde

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