Partie im DFB-Pokal

1899: Über Aalen ins Viertelfinale?

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"Heimkehrer" Andreas Beck will mit der TSG 1899 Hoffenheim ins Pokal-Viertelfinale.

Zuzenhausen - Im Achtelfinale des DFB-Pokals gastiert die TSG 1899 Hoffenheim am Dienstagabend beim Zweitliga-Vorletzten VfR Aalen. Eigentlich eine klare Sache – Die Vorschau.

Dienstagabend – Pokalzeit. Für die TSG 1899 Hoffenheim geht es im Achtelfinale des DFB-Pokal „auf die raue Alb“. Das Team von Trainer Markus Gisdol trifft um 19 Uhr auf den Zweitligisten VfR Aalen.

Die Partie gegen Aalen – eigentlich Formsache, schließlich trifft der Tabellensiebte der Bundesliga auf den Vorletzten der zweiten Liga. Doch der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze. Dessen ist sich auch Coach Markus Gisdol bewusst und hat seine Mannschaft besonders akribisch vorbereitet: Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel – für Aalen vielleicht das Spiel des Jahres – deshalb erwarte ich ein enges, kampfbetontes Spiel. Unseren Spielern haben wir den Gegner noch intensiver vorgestellt als in der Bundesliga.

Auch wenn der VfR Aalen in Liga zwei auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, seit dem 5. Dezember kein Pflichtspiel mehr gewinnen konnte – das Team von Stefan Ruthenbeck hat nur eine der vier Niederlagen mit mehr als einem Tor Unterschied verloren. Zudem gelang Aalen in dieser Phase Unentschieden gegen Ingolstadt, Darmstadt und Leipzig - allesamt Top-Teams der zweiten Liga. Ein Indiz, dass die TSG ihren Gegner nicht unterschätzen darf: „Vor allem das Heimspiel gegen Ingolstadt. Da stand das Team kurz davor, dem Spitzenreiter der zweiten Liga eine Niederlage beizubringen. Sie haben das sehr gut gemacht“, sagt Gisdol.

Auch die positive Bilanz von 1899 Hoffenheim gegen Aalen hat bestenfalls statistischen Wert. Zwar konnte die TSG zwischen 2001 und 2007 in der Regionalliga Süd sechs der zwölf Begegnungen für sich entscheiden (bei jeweils drei Remis und Remis), aber ohne Laufbereitschaft und Zweikampfstärke wird man das von Gisdol gesetzte Ziel nicht klarmachen können: „Wir wollen weiterkommen.

Aufstellung: Grahl im Tor? „Rückkehr“ für Kapitän Beck

Bis auf Tarik Elyounoussi, der weiter an Oberschenkel-Problemen laboriert, kann Trainer Gisdol bei der Aufstellung für den Pokal-Fight aus dem Vollen schöpfen. Das anstehende Bundesliga-Spiel am Wochenende auf Schalke spielt bei seinen Überlegungen keine Rolle, gibt Trainer Gisdol zu. Dabei stellt er einen Wechsel im Tor in Aussicht: „Es könnte auch sein, dass wir im Tor einen Wechsel vollziehen und Jens Grahl, in den ich vollstes Vertrauen habe, für seine fantastische Arbeit im Training belohnt wird.“

Ein besonderes Spiel wird die Pokal-Begegnung für Andreas Beck: Der Hoffe-Kapitän wuchs in der Nähe von Aalen auf und kickte in der Jugend bei DJK-SG Wasseralfingen und SV Königsbronn, bevor er 2000 in die Jugend des VfB Stuttgart wechselte.

TSG 1899 Hoffenheim/rmx

Quelle: Mannheim24

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