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André Breitenreiter: Privatleben, Karriere, Erfolge – Infos zum Hoffenheim-Trainer

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Von: Marco Büsselmann

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Seit der Saison 2022/23 trainiert André Breitenreiter die TSG Hoffenheim. Leben, Karriere, Erfolge – wir haben für Dich alle Infos zum Fußballlehrer zusammengefasst:

André Breitenreiter ist seit Juni 2022 Trainer der TSG Hoffenheim. Zuvor hat der Niedersachse bereits den SC Paderborn, Schalke 04 und Hannover 96 in der Bundesliga trainiert. Vor seinem Engagement im Kraichgau ist Breitenreiter 2022 mit dem FC Zürich sensationell Schweizer Meister geworden. Auch in seiner aktiven Karriere hat er zahlreiche Erfolge gefeiert.

NameAndré Breitenreiter
Geboren2. Oktober 1973 (Alter 48 Jahre)
GeburtsortLangenhagen
FrauClaudia Breitenreiter
KinderClara Breitenreiter, Emil Breitenreiter

André Breitenreiter: Leben, Karriere, Erfolge – Infos zum Hoffenheim-Trainer

Bereits mit vier Jahren hat Breitenreiter bei Borussia Hannover mit dem Fußballspielen begonnen. Nachdem er dort bis 1984 seine Fußballschuhe geschnürt hat, ist er zum Hannoverschen SC gewechselt. Zwei Jahre später wird Breitenreiter bei Hannover 96 in die Jugendmannschaft aufgenommen. 1991 folgt die Berufung in die Zweitliga-Mannschaft, mit der er 1992 mit dem Gewinn des DFB-Pokals seinen größten Erfolg als Spieler feiert. Während seiner Zeit in Hannover hat er 1993 an der U-20-WM in Australien und an der Junioren-EM 1990 und 1991 teilgenommen.

1994 wechselt Breitenreiter in die Bundesliga zum Hamburger SV und kommt über Wolfsburg, Unterhaching, den Oberligisten SC Langenhagen und Hessen Kassel schließlich zum Regionalligisten Holstein Kiel. Nach dem Kieler Abstieg in die Oberliga Nord steht Breitenreiter ab Sommer 2007 beim Ligakonkurrenten BV Cloppenburg unter Vertrag, mit dem ihm ein Jahr später die Qualifikation für die Regionalliga West gelingt.

André Breitenreiter im Trikot der SpVgg Unterhaching.
André Breitenreiter im Trikot der SpVgg Unterhaching. © Ingo Wagner/dpa

André Breitenreiter beendet aktive Karriere – erste Anfänge als Trainer

In der darauffolgenden Saison verpasst er den Klassenerhalt mit Cloppenburg. Daraufhin wechselt er im Juli 2009 zum TSV Havelse in die Oberliga Niedersachsen-West. Dort beendet er seine Spielerkarriere im Sommer 2010 mit dem Meistertitel und dem Aufstieg in die Regionalliga Nord.

Im Anschluss arbeitet André Breitenreiter zunächst als Scout für den 1. FC Kaiserslautern. Im Januar 2011 tritt er seine erste Trainerstation beim TSV Havelse in der Regionalliga Nord an. Er übernimmt den Klub abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und führt ihn mit 24 Punkten in der Rückrunde zum Klassenerhalt. Im Anschluss formt Breitenreiter Havelse zu einem etablierten Regionalligisten.

André Breitenreiter steigt 2014 mit dem SC Paderborn in die Bundesliga auf.
André Breitenreiter steigt 2014 mit dem SC Paderborn in die Bundesliga auf. © Oliver Krato/dpa

André Breitenreiter schreibt mit SC Paderborn Geschichte – Wechsel zu Schalke 04

Im März 2013 schließt Breitenreiter den Lehrgang zum Fußballlehrer an der DFB-Sporthochschule als Drittbester des Jahrgangs ab. Der SC Paderborn verpflichtet ihn zur Saison 2013/14 als Cheftrainer. Nach anfänglichen Schwierigkeiten führt er den SCP erstmals in dessen Vereinsgeschichte in die Bundesliga. Nach einem Jahr steigt der Verein mit Breitenreiter jedoch wieder in die 2. Bundesliga ab.

Zur Saison 2015/16 wird Breitenreiter als Nachfolger von Roberto Di Matteo Cheftrainer beim FC Schalke 04., im Mai 2016 verkündet er im Rahmen eines Interviews vor dem letzten Saisonspiel gegen die TSG Hoffenheim seine vorzeitige Freistellung. Diese sei ihm einige Tage zuvor vom neuen Sport-Vorstand Christian Heidel in einem Telefonat mitgeteilt worden, obwohl Heidel die Position erst wenig später übernommen hat. Mit Schalke erreicht Breitenreiter den fünften Tabellenplatz und die Zwischenrunde der Europa League.

André Breitenreiter übernimmt 2015 den FC Schalke 04.
André Breitenreiter übernimmt 2015 den FC Schalke 04. © Guido Kirchner/dpa

André Breitenreiter wird Meister mit dem FC Zürich – Weggang zur TSG Hoffenheim

Im März 2017 stellt Zweitligist Hannover 96 Breitenreiter als neuen Coach vor. Am Saisonende steigt er mit den Niedersachsen als Zweitliga-Vizemeister in die Bundesliga auf. Nachdem er in der darauffolgenden Saison mit 96 die Klasse hält, wird er im Januar 2019 nach einer 1:5-Niederlage im Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund entlassen. Hannover 96 hat zu diesem Zeitpunkt seit sieben Spieltagen auf einem Abstiegsplatz gestanden.

Zur Saison 2021/22 übernimmt Breitenreiter das Traineramt beim Schweizer Superligisten FC Zürich als Nachfolger von Massimo Rizzo. Er unterzeichnet beim Vorjahres-Achten einen bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrag und gewinnt mit der Mannschaft 2022 sensationell die Schweizer Meisterschaft. Anschließend verlässt André Breitenreiter den FC Zürich vorzeitig, um nach Hoffenheim zu wechseln.

André Breitenreiter trainiert seit Sommer 2022 die TSG Hoffenheim.
André Breitenreiter trainiert seit Sommer 2022 die TSG Hoffenheim. © Swen Pförtner/dpa

André Breitenreiter privat: Zwei Kinder mit Ehefrau Claudia

André Breitenreiter ist verheiratet. Mit Ehefrau Claudia hat er zwei Kinder: Sohn Emil und Tochter Clara. Komplettiert wird die Familie von Ridgeback-Hündin Bella.

André Breitenreiter: Seine größten Erfolge

Als Spieler:

Als Trainer:

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