DFL-Entscheidung

Beschlossen: 5 Auswechslungen in 1. und 2. Liga erlaubt

Frankfurt/Main – Fünf statt drei Auswechslungen: Die Fußball-Trainer haben nun mehr Möglichkeiten. Das soll in Zeiten der Corona-Krise den Spielern helfen und Verletzungen vorbeugen.

  • Bundesliga und 2. Bundesliga: Neustart am 16. Mai.
  • Neue Regel: Fünf statt drei Auswechslungen erlaubt.
  • Spieler sollen so entlastet werden.

Update vom 14. Mai: In der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind für den Rest der Saison fünf statt drei Auswechslungen erlaubt. Das hat die DFL am Donnerstag entschieden und übernimmt damit die vom Weltverband FIFA eingeführte Änderung. Damit sollen die Spieler angesichts des dicht gedrängten Kalenders im Zuge der Corona-Krise und möglicher Spiele bei großer Hitze im Sommer entlastet werden. 

Bundesliga: Fünf Auswechslungen erlaubt

Der International Football Association Board (Ifab), der für die Regeln im Fußball zuständig ist, hat in der vergangenen Woche den Antrag der FIFA bewilligt. Das neue Wechselkontingent gilt demnach nur für Wettbewerbe, die zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein werden, unabhängig davon, ob sie bereits begonnen haben. Ifab und FIFA wollen zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob die veränderte Fassung von Regel 3 auch auf Wettbewerbe ausgeweitet werden sollte, die erst 2021 abgeschlossen werden. Das hieße, dass auch in der nächsten Saison noch fünfmal gewechselt werden dürfte. 

Durchgeführt werden dürfen die Wechsel in der Pause und bei weiteren drei Gelegenheiten während der Spielzeit. Damit soll verhindert werden, dass Trainer in der Schlussphase eines Spiels das neue Instrument zu vermehrtem Zeitspiel nutzen. (dpa)

DFL: Klubs diskutieren wegen Abstiegsregelung

Update vom 13. Mai - 15:15 Uhr: Um die Abstiegsfrage bei einem Saisonabbruch in der Bundesliga ist offenbar ein heftiger Streit unter den Klubs entbrannt. Das berichtet der ,kicker' am Mittwoch nach einer Videokonferenz der DFL mit den 18 Erstligisten. Demnach werde die endgültige Entscheidung über Auf- und Abstieg zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie 2. Bundesliga und 3. Liga um eine Woche vertagt. 

Bei Saisonabbruch: Streit um Abstiegsregel in der Bundesliga

Eigentlich hätte die finale Abstimmung bereits auf der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag erfolgen sollen. Dem Bericht zufolge haben bei der Abstimmung am Mittwoch acht Vereine gegen den Antrag des DFL-Präsidiums votiert, auch im Falle eines Saisonabbruchs „am Grundprinzip eines sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen der Bundesliga und der 2. Bundesliga und zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga unter Beibehaltung der Anzahl von jeweils 18 Klubs" festzuhalten. 

Zehn Klubs haben für den Antrag gestimmt. Eine virtuelle Teilkonferenz der 18 Zweitligisten ist für Mittwochnachmittag geplant.

DFL mit Notfallplan bei Bundesliga-Abbruch: Meister und zwei Absteiger

Update vom 13. Mai - 9 Uhr: Die DFL hat einem Medienbericht zufolge ein Notfallszenario für den Fall eines Saisonabbruchs entworfen. Sollte die Spielzeit aus rechtlichen Gründen nicht zu Ende gebracht werden können, soll die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Tabelle gewertet werden, berichtet die Bild-Zeitung. Damit könnte ein Meister gekürt werden, es gäbe jeweils zwei feste Absteiger und keine Aufstockung der 1. und 2. Bundesliga auf 20 Vereine.

DFL-Notfallplan bei Abbruch: Zwei Absteiger, keine Aufstockung

Über diese Modalitäten will die DFL die 36 Klubs bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag abstimmen lassen, heißt es weiter. Den Vereinen sollen demnach nach Bundesliga und 2. Bundesliga getrennt zwei Papiere mit der Hoffnung auf Zustimmung vorgelegt werden.

Offen ist, was passiert, wenn Klubs eine unterschiedliche Anzahl an Spielen absolviert haben. Als zweiten Punkt sollen die Klubs dem Bericht zufolge zustimmen, dass die Saison bis 30. Juni, notfalls aber auch im Juli abgeschlossen werden könne. Zahlreiche Spielerverträge enden am 30. Juni. Die DFL war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Neue Corona-Fälle bringen DFL-Konzept ins Wanken - so reagiert Christian Seifert

Update vom 10. Mai: Nachdem es bei Zweitligist Dynamo Dresden zwei weitere positive Corona-Tests gibt, gerät das Konzept der DFL ins Wanken. Das komplette Team muss für zwei Wochen in Quarantäne, darf nicht trainieren und kann somit auch nicht am Spielbetrieb teilnehmen, der am Samstag (16. Mai) wieder aufgenommen wird. 

Wenn Dresden jetzt 14 Tage in die Quarantäne geht, dann ist das für den Moment noch kein Grund, die Fortführung der Zweiten Liga komplett in Frage zu stellen“, sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. „Von den 81 Spielen sind nur zwei betroffen. Klar ist, es gibt sicherlich eine Größe, dann ist das irgendwann nicht mehr machbar“, so der 51-Jährige.

Corona-Fälle bei Dynamo Dresden - so reagiert die DFL

Eine Zahl will Seifert auf Nachfrage nicht nennen. Es sei auch davon abhängig, wann so etwas passieren würde. Die Nachricht von der häuslichen Quarantäne für die komplette Mannschaft, den Trainer- und den Betreuerstab des Tabellenletzten Dynamo Dresden erreicht Seifert am Samstagnachmittag. Das zuständige Gesundheitsamt der sächsischen Landeshauptstadt verordnet die Komplett-Quarantäne, nachdem die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski seit Donnerstag erst wieder im Teamtraining gewesen ist und zwei Einheiten „unter Vollkontakt“ absolviert hat.

Das Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs, die in einer Woche erfolgen soll, sieht nur eine Quarantäne für den positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Spieler vor. Seifert bekräftig im ZDF, dass man immer betont habe, dass die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden würden. Wenn andere Ämter ebenso entscheiden würden wie die Dresdner, dann sei das eben so, sagt Seifert. Für die Dynamo-Spieler, Trainer und Betreuer ist es bereits die dritte Testreihe. Bei der ersten hat es einen positiven Test gegeben.

Bundesliga: Start am 16. Mai bestätigt

Update vom 7. Mai: Am Donnerstag hat die DFL auf einer Mitgliederversammlung den Fahrplan zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs verkündet. Demnach startet der 26. Spieltag am 16. Mai. Es wird somit zunächst kein Freitagsspiel geben. Die TSG Hoffenheim trifft am Samstag um 15:30 Uhr auf Hertha BSC. Der SV Sandhausen ist am gleichen Tag um 13 Uhr zu Gast beim FC Erzgebirge Aue. Das Saisonfinale soll nach aktuellem Stand am 27. und 28. Juni ausgetragen werden.

Jeder Spieltag ist eine Chance zu beweisen, dass wir den nächsten verdient haben“, sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. „Alle Klubs haben die Entscheidung mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen.

Bundesliga: Start-Termin nach Corona-Konferenz fix

Update vom 6. Mai – 20:42 Uhr: Die DFL will die Saison in der Bundesliga am 15. Mai fortsetzen. Über diesen Beschluss des DFL-Präsidiums seien die 36 Proficlubs am Mittwochabend informiert worden, bestätigt der Dachverband der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hat die Bild-Zeitung berichtet. Am Donnerstag (7. Mai)  sollen in einer Mitgliederversammlung mit den Clubs der 1. und 2. Liga noch die Details der Fortsetzung der seit Mitte März unterbrochenen Spielzeit beraten werden.

Corona-Konferenz: Bundesliga-Neustart im Mai möglich - DFL entscheidet über Termin

Update vom 6. Mai - 15 Uhr: Es ist offiziell: Die Bundesliga darf im Mai wieder starten! Die DFL hat für ihr vorgelegtes Konzept auf der Corona-Konferenz, an der Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten teilgenommen haben, grünes Licht bekommen. Wann die Bundesliga und 2. Bundesliga genau starten, ist noch offen. Der Start-Termin soll in der zweiten Maihälfte liegen, die letztendliche Entscheidung darüber soll die DFL treffen. Zudem sollen die Mannschaften zuvor in eine Quarantäne beispielsweise in Form eines Trainingslagers. 

Die DFL wird am Donnerstag (7. Mai) auf einer virtuellen Mitgliederversammlung gemeinsam mit den 36 Vereinen über das weitere Vorgehen bzw. konkrete Termine beraten.

Bundesliga darf im Mai starten 

Der Beschluss zur Bundesliga ist einstimmig getroffen worden. „Wir wissen, dass es sehr kontrovers ist, aber wir halten es für vertretbar“, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). „Wir können uns Mut leisten, müssen aber vorsichtig sein“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Blick auf die Lockerungen.

Die heutige Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bundesliga und die 2. Bundesliga. Sie ist verbunden mit einer großen Verantwortung für die Clubs und ihre Angestellten, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen. Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung“, sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, der der Politik für das entgegengebrachte Vertrauen dankt.

Es ist in einer für einige Clubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren. Mein Dank gilt an diesem Tag den politischen Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern für ihr Vertrauen“, so Seifert. 

Bundesliga: Start im Mai möglich - DFL entscheidet über Termin

Update vom 6. Mai - 8:45 Uhr: Tag der Entscheidung für die Bundesliga! Die Liga-Verantwortlichen werden heute mit Spannung beobachten, was Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer nach ihrer Corona-Konferenz bekannt geben werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will der Bund der DFL grünes Licht für die Wiederaufnahme der Bundesliga und 2. Bundesliga geben. Die beiden Ligen pausieren aufgrund der Corona-Krise seit Mitte März.

Bundesliga: Start trotz Corona im Mai? Politik entscheidet heute

Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen“, heißt es in der Beschlussvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ein genauer Termin für den Liga-Neustart mit Geisterspielen wird noch nicht genannt. Die Saisonfortsetzung könnte zum Beispiel für den 15. oder 21. Mai in Angriff genommen werden.

Bundesliga: Weitere Corona-Fälle bekannt?

Update vom 5. Mai - 17 Uhr: Unter den zehn Corona-Fällen in der 1. und 2. Bundesliga, die die DFL am Montag nach der zweiten Testreihe genannt hat, sollen auch zwei bei Borussia Mönchengladbach aufgetreten sein. 

Wie die ,Rheinische Post' mit Verweis auf Vereinskreise berichtet, handelt es sich bei den beiden betroffenen Personen um einen Spieler und einen Physiotherapeuten. Beide befinden sich demnach in häuslicher Quarantäne, der Trainingsbetrieb läuft ansonsten weiter. Vom Klub selbst hat es bislang keine Stellungnahme gegeben. Am Montag hat die DFL mitgeteilt, dass zehn von über 1.700 Corona-Tests bei den Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga positiv ausgefallen sind. Bekannt sind bislang drei Fälle beim 1. FC Köln und jeweils einer bei den Zweitligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue gewesen.

Bundesliga: Re-Start bereits am 15. Mai?

Update vom 5. Mai - 9 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf Informationen aus Verhandlungskreisen in der Vorbereitung auf die Chefrunde am Mittwoch (6. Mai) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet, haben sich die Vertreter von Bund und Ländern darauf verständigt, den Weg für Geisterspiele in der Bundesliga freizumachen.  

Momentan muss die Bundesliga wegen Corona pausieren.

Auch das Datum des Re-Starts soll mit dem 15. Mai bereits feststehen. Zudem soll für den Amateurbereich der Sport unter freiem Himmel wieder erlaubt werden.

DFL bestätigt: 10 positive Corona-Tests - Entscheidung über Geisterspiele am Mittwoch

Update vom 4. Mai - 15:50 Uhr: Wie die DFL am Montag (4. Mai) mitteilt, hat es in den 36 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga zehn positive Corona-Tests gegeben. Neben Spielern werden auch der Trainerstab und Physiotherapeuten der Vereine getestet. Insgesamt zehn der 1724 Corona-Tests seien dabei positiv ausgefallen.

Die entsprechenden Maßnahmen, zum Beispiel die Isolation der betroffenen Personen inklusive Umfelddiagnostik, wurden durch die jeweiligen Clubs nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden unmittelbar vorgenommen“, teilt die DFL mit.  

Bundesliga: Zehn positive Corona-Tests

Neben den beiden Testwellen, die Teil des Hygienekonzepts der DFL sind, wird in Abstimmung mit dem Bundesarbeitsministerium nun auch „ein verpflichtendes Trainingslager unter Quarantäne-Bedingungen vor einer möglichen Fortsetzung des Spielbetriebs“ integriert. Sobald das Mannschaftstraining gestartet wird, sind zudem unabhängig von der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zwei Tests pro Woche in regelmäßigen Abständen vorgesehen.

Bundesliga: Corona-Tests durchgeführt

Erstmeldung vom 4. Mai - 14 Uhr: Seit zwei Monaten kämpft die DFL gegen einen nicht sichtbaren Gegner. Die Ausbreitung des Coronavirus hat dafür gesorgt, dass der Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga still steht. Nach mehreren Video-Konferenzen und der Präsentation eines entsprechenden Konzepts für Geisterspiele soll - wenn es nach den Verantwortlichen geht - im Mai wieder der Ball rollen. Die Entscheidung darüber hat allerdings nicht die DFL in der Hand, sondern die Politik. Am Mittwoch (6. Mai) soll das Thema Geisterspiele in der Bundesliga von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder behandelt werden. Wenn die Politiker grünes Licht geben, will die DFL den Spielbetrieb zeitnah aufnehmen. „Wenn Tag X kommt, werden wir bereit sein“, hat DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bereits angekündigt.

Bundesliga: Start nach Corona? Politik trifft Entscheidung am Mittwoch

Seit der vergangenen Woche werden bei den Bundesliga-Klubs regelmäßig Tests auf Corona durchgeführt. Während beispielsweise bei der TSG Hoffenheim bislang kein Corona-Fall festgestellt worden ist, hat es beim 1. FC Köln gleich drei gegeben. Zwei Spieler und ein Physiotherapeut haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Trio ist in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt isoliert worden. 

Die Situation beim 1. FC Köln hat öffentlich für viel Kritik an dem Konzept der DFL gesorgt. DFB-Arzt Tim Meyer und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sehen in der frühzeitigen Erkennung aber eine Bestätigung für den von der DFL eingeschlagenen Weg. Laut Meyer gibt es „kein einhundertprozentiges System, das war auch kein realistisches Ziel. Wir haben immer das Ziel verfolgt, mit einem Bündel von Maßnahmen ein medizinisch vertretbares Risiko zu erreichen.“ 

Bundesliga: Corona-Fälle beim 1. FC Köln - Kritik an DFL-Konzept

Im Moment könne man das System noch gar nicht abschließend beurteilen, erklärt der 52-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Wir können vielleicht erstmals in vier, fünf Wochen sagen, ob das wirklich gut funktioniert oder ob es nicht klappt, wenn diese wiederholten Testungen dauerhaft größere Zahlen von Positiven hervorbringen. Ich hoffe nicht, dass das der Fall ist. Die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen. Meines Erachtens ist das ein System, wie man es derzeit kaum sicherer auf die Beine stellen kann.

Vor allem die Quarantäne-Regel ist nach dem Fall beim 1. FC Köln kritisch bewertet worden. Für zusätzliche Brisanz sorgte die Aussage des FC-Mittelfeldspielers Birger Verstraete, der als erster Profi öffentlich Bedenken gegen das medizinische DFL-Konzept und Ängste vor einer Ansteckung geäußert hat. Der Belgier hat seine Kritik später in einer Mitteilung des Vereins relativiert und sich für sein Vorgehen entschuldigt. Zudem weisen die Kölner den Vorwurf, dass Spieler auch im Falle eines positiven Corona-Tests weiter zusammen trainieren würden, als falsch zurück.

Bundesliga: Fußball-Bosse hoffen auf Geisterspiele 

Angesichts der großen wirtschaftlichen Sorgen, die die Vereine auch durch die Corona-Krise haben, sind Geisterspiele für viele Fußball-Funktionäre alternativlos. 

Sandhausen-Präsident Jürgen Machmeier hofft auf grünes Licht aus der Politik.

Ich habe große Hoffnung, dass das Konzept, was man vorgelegt hat, bei der Politik auf positives Echo trifft. Wir tun unfassbar vieles dafür, um allem gerecht zu werden und alle Maßnahmen und Hygienevorschriften umzusetzen“, sagt beispielsweise Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen und Aufsichtsratsmitglied der DFL.

Bundesliga: Geisterspiele im Free-TV?

Sollte die Politik der DFL für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs grünes Licht geben, könnten die Bundesliga-Spiele im Free-TV übertragen werden. „Zunächst einmal müssen wir abwarten, ob und wann überhaupt gespielt wird. Und natürlich respektieren wir die Rechtesituation und die schwierige Situation, in der sich Sky und DAZN derzeit befinden“, betont ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

Die DFL hofft, dass die Bundesliga im Mai wieder spielen kann.

Wenn es aber gesellschaftlich Sinn ergibt und gewünscht ist, verschließen wir uns dem Thema nicht, sollten sich Sky, DAZN und die DFL damit irgendwann befassen. Dann, und nur dann, würden wir für Gespräche bereit stehen.

nwo mit dpa-Material

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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