Beschlossen

Bundesliga: DFL verlängert Corona-Pause - Saison soll bis zum 30. Juni beendet werden

Frankfurt/Main – Das Coronavirus legt die Bundesliga weiter lahm. Am Dienstag hat die DFL gemeinsam mit den Vereinsvertrern die Corona-Pause abermals verlängert. 

  • Bundesliga pausiert wegen Coronavirus.
  • DFL und Vereine verlängern Pause bis mindestens 30. April.
  • Bundesliga-Saison soll bis zum 30. Juni über die Bühne gehen.

Update vom 31. März - 14:30 Uhr: Die Zwangspause in der Bundesliga und der 2. Bundesliga verlängert sich wie erwartet bis mindestens 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschlossen am Dienstag die Bosse der 36 Profiklubs bei der ersten virtuellen Mitgliederversammlung der DFL einstimmig. Der Spielbetrieb ist wegen der Corona-Pandemie seit dem 12. März und damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt. Der nun ausgeweiteten Unterbrechung fallen die Spieltage Nummer 28 bis 31 zum Opfer. Laut DFL-Boss Christian Seifert bleibt weiterhin das Ziel, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. Am 17. April will die DFL erneut tagen.

Corona-Pause in Bundesliga wird verlängert - so reagiert die TSG Hoffenheim

Die Hoffenheim-Geschäftsführer Frank Briel und Dr. Peter Görlich stimmen den Maßnahmen, die auf der visuellen Mitgliederversammlung getroffen worden sind, uneingeschränkt zu.

Wir erleben aktuell eine große Solidarität in der 1. und 2. Liga und das stärkt jeden Einzelnen in der Bewältigung der Krise vor Ort, was auch ein elementarer Teil für die Pläne der nächsten Wochen ist“, sagt Dr. Peter Görlich. „Diese für alle Menschen und Unternehmen unberechenbare Krise, zeigt auch für die Bundesliga eindrucksvoll, dass ihre Teilnehmer nicht nur Wettbewerber sondern auch Partner in äußerst anspruchsvollen Zeiten sind“, fügt Briel hinzu.

Bundesliga in Corona-Krise: DFL lockert Lizenzierungsmaßnahmen

Bei der von den Erst- und Zweitligisten eingeforderten Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Situation habe sich die Annahme bestätigt, dass „einige Clubs im Mai oder auch im Juni in eine existenzbedrohende Situation kommen könnten“, sagt Seifert ohne Namen zu nennen. 

DFL-Boss Christian Seifert hat sich zur aktuellen Situation in der Corona-Krise geäußert.

Im Falle von Insolvenzen soll es in diesem Jahr keinen Abzug von neun Punkten geben. In der kommenden Saison werden nur drei statt neun Zähler abgezogen. Über eine Verteilung der Spende der vier Champions-League-Clubs Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig über 20 Millionen Euro werde laut Statuten das DFL-Präsidium entscheiden, so Seifert.

Bundesliga: Corona-Pause von DFL verlängert

Update vom 31. März - 9:40 Uhr: Heute wollen die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga auf einer Mitgliederversammlung der DFL das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Krise besprechen. Bei der Telefonkonferenz um 10:30 Uhr wird die Aussetzung des Spielbetriebs bis mindestens 30. April beschlossen. Das hat die DFL bereits in der vergangenen Woche als Empfehlung ausgesprochen. 

Zudem soll über mögliche Konzepte gesprochen werden, wie die Ligen fortgeführt werden können. Auch wirtschaftliche Fragen wie eine mögliche Neuverteilung der TV-Gelder, das Lizenzierungsverfahren und Solidaraktionen sollen auf der Tagesordnung stehen. 

DFL-Plan? Wann die Bundesliga wieder fortgeführt werden soll

Update vom 25. März: Die Deutsche Fußball Liga liebäugelt nach Informationen der Bild-Zeitung offenbar damit, den Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga Mitte Mai fortzusetzen.

Die Bundesliga muss aktuell wegen der Coronakrise pausieren.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat das DFL-Präsidium am Dienstag eine Pause bis zum 30. April empfohlen. Als ‚Ersatz‘ findet am 28. März die Bundesliga Home Challenge statt - ein eSport-Turnier, an dem auch die TSG Hoffenheim teilnimmt.

Coronavirus: DFL empfiehlt Bundesliga-Pause bis Ende April

Update vom 24. März - 16:50 Uhr: Das Präsidium der DFL hat nach seiner Sitzung am Dienstag empfohlen, dass der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga wegen der Coronavirus-Krise bis zum 30. April ausgesetzt wird. Nach aktuellem Stand soll der Ball bereits am 3. April wieder rollen, was allerdings mehr als utopisch ist.

Die endgültige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise soll am 31. März bei der Mitgliederversammlung aller Vereine der ersten beiden Ligen fallen. Die DFL arbeitet laut eigenen Aussagen „mit Hochdruck“ an Konzepten, wie die Saison fortgeführt werden kann bzw. Spiele durchgeführt werden können. Zudem hat das DFL-Präsidium entschieden, dass die Ausschreibung der Medienrechte von Mai auf Juni verschoben wird.

Bundesliga: DFL-Präsidium tagt in Frankfurt

Erstmeldung vom 24. März - 9:15 Uhr: Die Corona-Krise zwingt den deutschen Fußball momentan zu einer Pause. Ursprünglich gilt diese nur noch bis zum 2. April, doch es ist nahezu ausgeschlossen, dass der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga bereits so zeitig wieder aufgenommen wird. „Das heißt nicht, dass ab dem 3. April wieder gespielt wird. Momentan kann niemand guten Gewissens sagen, wann Spiele wieder stattfinden können“, hat DFL-Boss Christian Seifert nach der außerordentlichen Versammlung vor acht Tagen (16. März) die Situation auf den Punkt gebracht. Doch wie lange wird die Bundesliga wegen des Coronavirus nun pausieren bzw. wie wird es mit der Saison überhaupt weitergehen?

Bundesliga pausiert wegen Coronavirus - wie lange?

Neue Erkenntnisse darüber könnte es am Dienstag (24. März) geben. Dann tagt das neunköpfige Präsidium der DFL. Beschlüsse sind wohl noch keine zu erwarten, jedoch könnte es seitens der Liga neue Empfehlungen geben, die bei der voraussichtlich am 31. März stattfindenden Vollversammlung greifen können. 

Bei der Präsidiumssitzung soll es um mögliche Szenarien für den Spielplan und um die finanzielle Situation der Vereine gehen. Wie Seifert bereits deutlich gemacht hat, erscheinen Geisterspiele als realistischstes Szenario. „Wir müssen diese Saison beenden, wenn es irgendwie geht“, sagt Hoffenheim-Kapitän Benjamin Hübner dem ‚kicker‘. „Natürlich spielen wir alle am liebsten in vollen Stadien, aber es geht dann nicht um uns Spieler.“

Bundesliga: Geisterspiele bis zum Ende der Saison?

Einige Virologen rechnen damit, dass in diesem Kalenderjahr ein Spiel mit Zuschauern nicht möglich sein wird. Wie lange die Bundesliga den Spielbetrieb aussetzt, ist unklar. Fakt ist allerdings, dass sich durch die Verschiebung der Europameisterschaft ein weiteres Zeitfenster ergeben hat. Neben Christian Seifert zählen Peter Peters (FC Schalke 04), Jan-Christian Dreesen (FC Bayern München), Oliver Leki (SC Freiburg), Stefan Schneekloth (Holstein Kiel), Rüdiger Fritsch (SV Darmstadt 98), Oke Göttlich (FC St. Pauli), Alexander Wehrle (1. FC Köln) und DFL-Direktor Ansgar Schwenken zu dem Präsidium, das am Dienstag über die Situation in der Corona-Krise berät.

Viele Fangruppen wie die der TSG Hoffenheim haben als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus Hilfsaktionen ins Leben gerufen. Ein Fan-Sprecher hat indes das öffentliche Auftreten der TSG und von Dietmar Hopp kritisiert.

nwo

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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