Ex-Schalke-Manager Heidel verrät

Hoffenheim war an Neu-Nationalspieler Serdar dran - darum scheiterte der Wechsel

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Schalkes Mittelfeldspieler Suat Serdar wäre beinnahe bei der TSG Hoffenheim gelandet.

2018 ist Suat Serdar vom FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04 gewechselt. Um ein Haar wäre der Neu-Nationalspieler bei der TSG Hoffenheim gelandet. Die Hintergründe:

  • Suat Serdar von Schalke 04 steht im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft.
  • 2018 ist Serdar fast zur TSG Hoffenheim gewechselt.
  • Das verrät Ex-Schalke-Manager Christian Heidel in einem Interview.

Suat Serdar ist beim FC Schalke 04 aktuell der Mann der Stunde. Nach einer durchwachsenen ersten Saison blüht der Mittelfeldspieler bei den Königsblauen unter dem neuen Trainer David Wagner auf. In fünf Spielen erzielt der 22-Jährige drei Treffer und hat einen erheblichen Anteil daran, dass die Schalker derzeit auf einem Europapokal-Platz stehen. 

Dabei wäre Serdar um ein Haar bei der TSG 1899 Hoffenheim gelandet, wie der ehemalige S04-Manager Christian Heidel in einem Interview mit der ‚WAZ‘ erzählt.

Suat Serdar: Wechsel zur TSG Hoffenheim scheiterte

Der im März entlassene Schalke-Coach Domenico Tedesco ist der Grund, wieso der Wechsel nach Hoffenheim letztlich scheitert. „Domenico und ich haben immer mal über Suat Serdar gesprochen. Domenico kannte ihn gut aus seiner Zeit als Jugendtrainer in Hoffenheim, da hat er oft gegen Suat gespielt. Auch er hat immer gesagt, dass er ein Riesenspieler ist“, erzählt Heidel.

Lewandowski und Co.: Spektakuläre ‚Beinahe-Transfers‘ der TSG Hoffenheim

Doch der Manager ist sich sicher gewesen, dass die Mainzer das Talent nicht einfach so abgeben. „Ich habe immer gesagt: Den kann man nicht holen. Wenn der Vertrag ohne Ausstiegsklausel gewesen wäre, hätte Mainz ihn niemals abgegeben.“ Tedesco hat Heidel dann mitgeteilt, dass Serdar kurz vor einem Wechsel zu den Kraichgauern steht, da sich die Vertragsinhalte geändert haben. Schalke überweist letztlich elf Millionen Euro für den gebürtigen Bingener.

TSG Hoffenheim: Auch Lewandowski und Hummels wären fast zur TSG gewechselt

Serdar hatte einen anderen Vertrag als zu dem Zeitpunkt, als er zu Schalke gewechselt ist“, erklärt Heidel und betont: „Von der Klausel wusste ich nichts.“ Wie sich nun aber zeigt, hat Schalke alles richtig gemacht. Serdar blüht derzeit auf und ist gemeinsam mit TSG-Rückkehrer Sebastian Rudy und Robin Koch von Bundestrainer Joachim Löw für die Länderspiele nachnominiert worden.

Bei der TSG Hoffenheim hat es schon mehrere spektakuläre ‚Beinahe-Transfers‘ gegeben: So sind beispielsweise Mats Hummels und Robert Lewandowski fast im Kraichgau gelandet. Ralf Rangnick, ehemaliger Trainer der TSG Hoffenheim, ist indes beim FC Bayern als möglicher Kovac-Nachfolger im Gespräch.

oal

Quelle: Mannheim24

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