Deutschland gegen Peru

Länderspiel in Sinsheim: TSG-Mäzen Hopp kritisiert späte Anstoßzeit!

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Dietmar Hopp ärgert sich über die späte Anstoßzeit beim Länderspiel Deutschland gegen Peru. (Archiv)

Sinsheim – Vor dem Länderspiel Deutschland gegen Peru in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena hat Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp die späte Anstoßzeit kritisiert. 

Am Sonntag (9. September/20:45 Uhr) findet zum zweiten Mal ein DFB-Länderspiel in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena statt. Vor dem Spiel gegen WM-Teilnehmer Peru haben bereits viele Fans die teuren Ticketpreise und die späte Anstoßzeit kritisiert.

Auch TSG-Mäzen Dietmar Hopp ärgert sich über den späten Anstoß am Sonntag. „Ich bedauere, dass das Spiel um 20.45 Uhr an einem Sonntagabend stattfindet“, sagt der Mehrheitseigner der TSG Hoffenheim am Rande eines Golfturniers der Aktion Kinderträume in St. Leon-Rot gegenüber dem SID: „Das ist schade, weil viele, vor allem viele Kinder, nicht kommen können.“

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Der 78-Jährige, der den Bau des Hoffenheimer Bundesliga-Stadions finanziert hatte, hätte sich gewünscht, „dass es um 18 Uhr stattfindet“. Trotz der späteren Uhrzeit ist die Partie, zu der 25.494 Zuschauer erwartet werden, ausverkauft. Von Bundestrainer Joachim Löw erwartet Hopp, dass dieser „mutig mit neuen Talenten versucht, dieses Spiel zu gestalten und zu gewinnen“.

Auch Sinsheims Oberbürgermeister Albrecht sieht Länderspiel-Ansetzung kritisch

Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht hat in der Bild-Zeitung bereits den DFB wegen der hohen Eintrittspreise bei Länderspielen kritisiert. „Wenn man zu zweit geht und noch eine Bratwurst und ein Bier dabei sind, liegt man schnell bei 200 Euro. Ich glaube nicht, dass der DFB auf 100.000 Euro angewiesen ist“, sagt der CDU-Politiker. 

Die Karten für das Sinsheim-Spiel kosten zwischen 25 und 80 Euro. „Ich halte das für viel Geld“, so Albrecht: „Ich habe das Ohr am Volk, kriege hautnah mit, wie groß die Enttäuschung nach der WM ist. Man wäre gut beraten gewesen, zurück zu den Wurzeln zu gehen. Man hat es stattdessen versäumt, nach der WM einen Schritt auf die Menschen zuzugehen.“ 

Auch der Bürgermeister kann die späte Anstoßzeit nicht nachvollziehen. „Es wird sicher halb zwölf, bis man nach Abpfiff zu Hause ist. Das kann man einem Schüler, der am Montag zur Schule muss, kaum zumuten."

nwo/SID

Quelle: Mannheim24

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