„Überwältigende und beeindruckende Art und Weise“

Hopp bedankt sich für Solidarität nach Anfeindungen durch BVB-Fans

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TSG-Mäzen Dietmar Hopp bedankt sich für die Solidarität.

Zuzenhausen – Erstmals nach den üblen Beleidigungen gegen seine Person hat sich Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp (78) zu Wort gemeldet.

Nachdem Dietmar Hopp beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund von den Gäste-Fans zum wiederholten Male aufs Übelste beleidigt worden ist, hat sich zum Beispiel Bayern-Präsident Uli Hoeneß solidarisch mit dem Hoffenheim-Mäzen gezeigt.

Hopp reagiert nun mit großer Dankbarkeit für die entgegengebrachte Solidarität aus der Fußball-Branche. Es sei ihm ein Bedürfnis, allen zu danken, „die mir auf so überwältigende und beeindruckende Art und Weise nicht nur ihre Betroffenheit, sondern vor allem Zuspruch, Sympathie und Unterstützung übermittelt haben“, sagt der Gesellschafter des Bundesligisten am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung.

Die vielfältigen Reaktionen machen deutlich, „dass die unfassbaren Attacken gegen meine Person und meine Familie nicht nur mich geschockt haben. Niemand will den Fußball einigen wenigen Kriminellen ausgeliefert sehen“, erklärt Hopp und fordert: „Ich kann nur hoffen, dass die Verbandsspitze und die Vereinsverantwortlichen diesem widerwärtigen Verhalten ein Ende setzen. Die Möglichkeit dazu haben sie!

DFB ermittelt gegen Dortmund und Hoffenheim

BVB-Fans haben im Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag gegen Hausverbote von Anhängern aus ihrem Lager protestiert. Hopp hat nach den Schmähgesängen beim letzten Aufeinandertreffen im Mai 32 Fans angezeigt

Als Zeichen der Wut ist ein großes Banner ausgerollt worden, das das Konterfei Hopps hinter einem Fadenkreuz zeigte. Zudem sind Spruchbänder mit Beleidigungen gegen Hopp gezeigt worden. Dies haben etliche Bundesliga-Funktionäre mit scharfen Worten verurteilt. 

Fotos vom TSG-Auswärtsspiel in Hannover

Der Deutsche Fußball-Bund leitet Ermittlungen ein - gegen Dortmund wegen der Fan-Entgleisungen, gegen Hoffenheim wegen des Verdachts eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes. Die TSG hat dazu Stellung bezogen: Demnach habe ein vom DFB auf Bitten des Vereins zum Spiel entsandter Sicherheitsbeobachter sowohl dem Club als auch dem Ordnungsdienst attestiert, alle Vorschriften eingehalten und die notwendigen Schritte einwandfrei abgewickelt zu haben.

„Hass, Hetze, Mordaufruf!“ - TSG wendet sich an Öffentlichkeit

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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