Ex-Hoffenheimer im Interview

TSG statt Real Madrid! Wiese: „Das war der größte Fehler meiner Karriere!"

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Tim Wiese hat für die TSG lediglich elf Pflichtspiele absolviert. (Archivfoto)

München - Der Wechsel von Tim Wiese zur TSG Hoffenheim hat 2012 hohe Wellen geschlagen. Mit einigen Jahren Abstand bezeichnet der inzwischen 36-Jährige dies als „seinen größten Fehler“.

In einem Interview mit Sport1 spricht Ex-Nationaltorhüter Tim Wiese über seinen Wechsel zur TSG Hoffenheim. Trotz mehrerer Telefonate mit dem damaligen Real-Trainer Jose Mourinho hat sich Wiese 2012 für den Wechsel in den Kraichgau entschieden. 

Berater verhindert Wechsel

Mourinho hat Wiese Hoffnungen auf Einsätze im Trikot der Königlichen gemacht. „Er sagte mir, dass er mich haben will, ich mich beweisen kann und dass es einen fairen Zweikampf mit Iker Casillas geben soll“, erzählt Wiese. Doch sein Berater hat ihm von einem Wechsel abgeraten. 

Casillas war in Madrid ein heiliggesprochener Torwart. Mein Berater Roger Witmann sagte mir nach dem Gespräch mit Mourinho, dass bei solchen Personal-Geschichten immer Reals Präsident entscheide“, so der Ex-Hoffenheimer.

TSG Hoffenheim statt Real Madrid

Mein Berater war schon länger mit Hoffenheim in Kontakt, sagte dann bei Dietmar Hopp zu“, sagt der heutige Sport1-Experte. Kurze Zeit später hat er einen Anruf vom damaligen TSG-Trainer Markus Babbel bekommen. 

Nach einem Gespräch mit Wittmann hat sich Wiese dann für die Hoffenheimer entschieden. „Das war im Nachhinein der größte Fehler in meiner Karriere. Aber ein Battle mit Casillas wäre fast aussichtslos geworden“, so der ehemalige Nationalspieler. 

Heute bereut der 36-jährige den Wechsel zur TSG. „Die Entscheidung gegen Real habe ich bitter bereut - spätestens nach dem Pokalspiel mit Hoffenheim in der ersten Runde beim Berliner AK, als wir 0:4 untergegangen sind. Da habe ich nur gedacht: Scheiße!“, sagt Wiese.

Fotos vom Wiese-Comeback in der Kreisliga

Für die TSG hat Tim Wiese lediglich elf Pflichtspiele absolviert. Bereits 2014 haben sich die Kraichgauer von Wiese getrennt, sein Vertrag ist trotzdem bis 2016 gelaufen.

oal

Quelle: Mannheim24

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