Hoffenheim-Mäzen

Hopp nimmt BVB und Bayern in die Pflicht: „Wäre wichtig, wenn...“

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Hopp und Rettig fordern DFL zu größerem Klima-Engagement auf.

Hoffenheim – Dietmar Hopp und Andreas Rettig fordern die DFL dazu auf, sich mehr für den Klimaschutz zu engagieren. Dabei werden auch der BVB und der FC Bayern in die Pflicht genommen.

  • Hoffenheim-Mäzen Hopp und Andreas Rettig kritisieren DFL.
  • Hopp und Rettig fordern mehr Engagement für den Klimaschutz.
  • Hopp nimmt auch den FC Bayern und Borussia Dortmund in die Pflicht.

Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp und der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig haben die Deutsche Fußball Liga und die Bundesliga zu mehr Engagement für den Klimaschutz aufgefordert. „Der Druck, dass auch der Fußball aktiv wird, ist groß“, sagt Hopp in einem gemeinsamen Interview des TSG-Magazins ‚Spielfeld‘, das die TSG Hoffenheim am Donnerstag veröffentlicht. „Es wäre aber auch wichtig, wenn ein großer Player wie der FC Bayern München oder Borussia Dortmund sich diesen Themen öffnet, um einen möglichst großen Nachahmungs- und Sogeffekt zu erzielen.“

TSG Hoffenheim: Hopp und Rettig fordern mehr Einsatz für den Klimaschutz

Rettig schlägt vor, ökologische Aspekte mit in die Lizenzierung der Vereine durch die DFL einfließen zu lassen. „Mir leuchtet nicht ein, dass wir die Lux-Werte für das Flutlicht definieren, wie viele Quadratzentimeter die Werbung auf dem Trikot umfassen darf, aber zu ökologischen Themen gibt es null Vorgaben in den Lizenzierungsvorschriften der DFL“, erklärt er. 

Die DFL verweist wie schon in der Vergangenheit bei solchen Themen darauf, dass die Vereine der 1. und 2. Liga individuell über eigene Nachhaltigkeitsaktivitäten entscheiden. „Darüber hinaus ist im März 2019 ist der so genannte 'Arbeitskreis Verantwortung' als Austauschplattform über geeignete Nachhaltigkeitsmaßnahmen gegründet worden“, sagt ein Sprecher. Er sei mit sieben gewählten Klub-Vertretern besetzt, und bei der DFL Stiftung angedockt. 

TSG Hoffenheim: Kritik an DFL

Die Hoffenheimer und ihr Mehrheitseigner Hopp sehen sich im Profifußball als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und haben schon mehrere Projekte gestartet. Hopp finanzierte auch das Erlebniszentrum ‚Klima Arena‘ in Sinsheim als Stifter mit 40 Millionen Euro. Der 79 Jahre alte Milliardär regt an, die DFL solle bei den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit für die Profivereine Impulse setzen. „Man sollte den Clubs generell Anreize zum nachhaltigen Wirtschaften geben. Entweder indem sie stärker an den Erlösen partizipieren oder ihnen etwa in einem größeren Rahmen Aufmerksamkeit garantiert.“ 

Rettig sieht die Möglichkeit, das Thema öffentlichkeitswirksam zu besetzen, als „verpasst“. Die wichtigsten Themen, Nachhaltigkeit und Zukunft, seien bei der DFL nicht besonders ausgeprägt: „Dabei müsste bei einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro pro Jahr auch in Forschung und Entwicklung investiert werden“, sagte er.

Dietmar Hopp sollte am 7. Februar beim Semperopernball in Dresden ausgezeichnet werden, hat nach einem Skandal seine Teilnahme allerdings abgesagt.

Ex-Hoffenheim-Kapitän Kevin Vogt hat inzwischen seinen vorläufigen Abschied aus dem Kraichgau verkündet. Der Verteidiger spielt bis zum Saisonende für

Liga-Konkurrent SV Werder Bremen

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nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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