TSG-Mäzen

Hopp: Langfristiger Nagelsmann-Verbleib „eine Illusion“

Dietmar Hopp
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TSG-Mäzen Dietmar Hopp.

Zuzenhausen – Zwar hat TSG-Erfolgscoach Julian Nagelsmann noch bis 2019 Vertrag, doch der 29-Jährige soll bei mehreren Vereinen auf dem Zettel stehen. Wie Dietmar Hopp die Situation sieht:

Letztes Jahr Abstiegskampf, dieses Jahr Champions-League-Qualifikation! Julian Nagelsmann hat aus der TSG Hoffenheim ein Spitzenteam geformt hat. Klar, dass das auch Begehrlichkeiten geweckt hat. Sowohl Borussia Dortmund als auch der FC Bayern sollen den Fußball-Lehrer auf dem Zettel haben. 

Fotos: TSG feiert Rekord-Saison

Trotz seines bis 2019 laufenden Vertrages hat Nagelsmann öffentlich bisher lediglich betont, bis zum Ende der kommenden Saison zum Kraichgau bleiben zu wollen. 

Im Interview mit der Sport-Bild bezieht TSG-Mäzen Dietmar Hopp Stellung. „Wir haben intern nie über einen Wechsel diskutiert. Ich habe die Hoffnung, dass er länger als seine aktuelle Vertragslaufzeit bei uns bleibt. Ich glaube aber, das ist eine Illusion“, so Hopp. 

Kritik an Rangnick

Der Mehrheitseigner der Hoffenheimer erneuert im gleichen Interview die Kritik an Ex-Coach Ralf Rangnick, der die Kraichgauer von der Regionalliga in die Bundesliga geführt hat. Angesprochen auf die Aussage Rangnicks, dass Hopp sich zu sehr eingemischt habe, entgegnet der 77-Jährige: „Das entspricht nicht der Wahrheit. Ralf Rangnick hat bei uns tolle Arbeit geleistet. Bevor er bei uns angefangen hatte, bekam er von mir ein Budget von 40 Millionen Euro. Das fand er gut. Aber dann hat er gemacht, was er wollte, und das Geld mit vollen Händen ausgegeben. Das hätte nicht länger so weitergehen können.“

Deshalb hat die TSG damals Manager Jan Schindelmeiser verpflichtet. „Jan Schindelmeiser sollte die Ausgaben-Wut von Ralf Rangnick bremsen. Schindelmeiser war Rangnicks Vorgesetzter. Behandelt hat er ihn aber als seinen Mitarbeiter. Es hörte nicht auf.

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Quelle: Mannheim24

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