Vor Abschied als Bayern-Präsident

Hoffenheim-Mäzen Hopp lobt Hoeneß: „Er ist völlig uneitel“

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Dietmar Hopp (li.) und Uli Hoeneß (r.) bei einem Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern. (Archiv)

Hoffenheim – Dietmar Hopp pflegt ein gutes Verhältnis zum FC Bayern. Nun hat sich der Hoffenheim-Mäzen zum bevorstehenden Abschied von Bayern-Präsident Uli Hoeneß geäußert:

  • Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp lobt Uli Hoeneß.
  • Bayern-Präsident legt Amt am Freitag nieder.
  • Hopp pflegt gutes Verhältnis zum FC Bayern und Uli Hoeneß.

Wenige Tage bevor Uli Hoeneß sein Amt als Präsident des FC Bayern München abgibt, hat Dietmar Hopp, Mäzen der TSG Hoffenheim, den 67-Jährigen gelobt. „Eine der positiven Eigenschaften, die ich neben seiner Leidenschaft und Menschlichkeit an Uli Hoeneß schätze, ist, dass er völlig uneitel ist. Und genau das ist eine Grundvoraussetzung dafür, das loslassen zu können, was man lange entscheidend mitgestaltet, ja in seinem Fall sogar aufgebaut hat“, sagt Hopp der Deutschen Presse-Agentur.

Er muss niemandem mehr etwas beweisen und kann seine Lebensleistung für sich sprechen lassen. Ich bin mir aber auch sicher, dass er trotz einer größeren Distanz immer ein waches Auge auf seinen FC Bayern haben wird“, führt der Milliardär aus. 

TSG Hoffenheim: Dietmar Hopp lobt Uli Hoeneß

Der 79-Jährige pflegt als Macher der TSG Hoffenheim schon immer den Kontakt zur Münchner Führungsriege und ist oft Golfpartner von Franz Beckenbauer, der vor einigen Wochen ein Spiel der TSG besucht hat. „Unser Verhältnis ist sehr vertrauensvoll und freundschaftlich und wir gehen respektvoll und offen miteinander um, sei es auf sportlicher oder auch privater Ebene. Die seltenen Nadelstiche, die die TSG den Bayern versetzte, haben ihn nie aus der Fassung gebracht“, sagte Hopp über Hoeneß.

Ein prägendes Erlebnis mit dem langjährigen Bayern-Manager und -Boss sei gewesen, als er seine „legendäre Hilfsbereitschaft“ bei einem Golfturnier bewiesen habe: „Spontan hat Uli eine sehr namhafte Summe gespendet und damit in Afrika vielen Kindern und Jugendlichen geholfen.

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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