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Nach Sieg gegen dezimierten VfB: Nagelsmann „kurzzeitig verärgert" über frühen Platzverweis

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Von: Marco Büsselmann

1899 Hoffenheim - RB Leipzig
Die Systememumstellung von TSG-Coach Julian Nagelsmann nach der Pause ist der Schlüssel zum Erfolg gegen den VfB Stuttgart gewesen. © picture alliance/dpa

Sinsheim - Die TSG Hoffenheim tut sich lange gegen dezimierte Stuttgarter schwer. Die Systemumstellung von Julian Nagelsmann nach der Pause ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg:

So langsam kommt die TSG Hoffenheim in Fahrt...

Der 4:0-Derbysieg gegen den VfB Stuttgart ist der zweite Ligasieg in Folge - der Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle ist wieder hergestellt. 

Die Schlüsselszene des Spiels ereignet sich bereits in der 8. Minute: Stuttgarts Emiliano Insua trifft TSG-Verteidiger Pavel Kaderabek mit dem Stollen böse am Kopf - Schiedsrichter Frank Willenborg müht den Videobeweis und zeigt dem Argentinier daraufhin glatt rot - für Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl eine Fehlentscheidung: „Ich hätte die Rote Karte nicht gegeben. Der Fuß hat da nix verloren, aber der Schiedsrichter muss sich über die Tragweite seiner Entscheidung bewusst sein. Schon mit elf Mann ist es brutal gegen die TSG".

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Hoffenheim tut sich in der Folge beim Kreieren von Torchancen enorm schwer. Stuttgarts Defensive lässt in der ersten Hälfte kaum etwas zu. „Über die Rote Karte habe ich mich kurzzeitig sogar geärgert, weil unser Plan nicht mehr so richtig gepasst hat. Dann mussten wir umstellen", so TSG-Coach Julian Nagelsmann

3-5-2-System ebnet Weg zum Erfolg

Gesagt, getan: Nach der Pause spielt sich die TSG in einen regelrechten Rausch: Innerhalb von elf Minuten sorgen Joshua Brenet (49.), Joelinton (51.) und zweimal Ishak Belfodil (57.,60.) für den klaren Heimsieg. 

„Der Trainer hat uns in der Halbzeit die Räume gezeigt, wo wir reingehen müssen. Dann haben wir umgestellt auf ein 3-5-2-System. Nachdem es angesprochen wurde in der Halbzeit, haben wir es in der zweiten Hälfte gut umgesetzt und die vier Tore gemacht", so die abschließende Analyse von Mittelfeldstratege Kerem Demirbay.

mab 

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