Störgeräusche trüben TSG-Freude

Hopp kritisiert Zuschauer nach Pfiffen: „Das sind keine Hoffenheim-Fans!"

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TSG-Mäzen Dietmar Hopp hat sich zu den Pfiffen beim Heimspiel gegen Paderborn geäußert. 

Sinsheim – Die TSG Hoffenheim hat ihre Siegesserie in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Dennoch war die Freude bei der Mannschaft der Stunde nicht ungetrübt:

  • Die TSG Hoffenheim schlägt Aufsteiger SC Paderborn deutlich mit 3:0
  • Dennoch gibt es Pfiffe auf den Rängen. 
  • Auch TSG-Mäzen Dietmar Hopp äußert Kritik. 

Alfred Schreuder wollte nicht darüber reden. „Es gibt wirklich genügend positive Sachen nach diesem Spiel - da müssen wir nicht über diese Dinge sprechen", sagt der Trainer der TSG Hoffenheim im Anschluss an das 3:0 (3:0) gegen den SC Paderborn

Dumm nur, dass sein Kapitän Kevin Vogt fünf Minuten zuvor ausgiebig und mit einer klaren Haltung über "diese Dinge" gesprochen hat. Es ging um die Pfiffe von Teilen der Zuschauer, die mit dem pragmatischen Verwalten des Vorsprungs in der zweiten Hälfte gegen das Schlusslicht nicht einverstanden waren. 

Trotz fünftem Sieg in Folge: Pfiffe der Zuschauer trüben Hoffenheim-Freude

Die Unmutsbekundungen kamen bei den TSG-Profis gar nicht gut an. Die Störgeräusche führten am Ende dazu, dass die Freude über den fünften Pflichtspielsieg in Folge bei der Mannschaft der Stunde in der Bundesliga massiv getrübt wurde. 

„Die Zuschauer, die pfeifen, sollen zukünftig am besten zu Hause bleiben - oder ins Theater gehen. Das hat nicht viel mit Fußballsachverstand zu tun und ist einfach nur traurig", schimpfte Vogt nach dem vierten Liga-Dreier in Folge: „Die Mannschaft hat das zur Kenntnis genommen. Die Pfiffe bei so einer guten Leistung der Mannschaft sagen mehr über die Leute als über unsere Spielweise." 

Fotos vom Hoffenheim-Sieg gegen Paderborn

Torschütze Pavel Kaderabek pflichtete seinem Spielführer bei. „Die Pfiffe der Zuschauer verstehe ich nicht. Wir Spieler sind mit der Leistung sehr zufrieden", äußerte der Außenverteidiger. Auch Mäzen Dietmar Hopp hatte kein Verständnis für den Unmut von den Rängen. „Das sind keine Hoffenheim-Fans", so Hopp: „Bei einem 3:0 zur Pause denken die Spieler eben schon an die nächste Partie."

Am kommenden Spieltag ist die TSG Hoffenheim zu Gast beim 1. FC Köln (live auf DAZN und im HEIDELBERG24-Ticker).

Ein ehemaliger Hoffenheimer übernimmt indes das Traineramt beim FC Bayern München. Nach der Trennung von Niko Kovac ist nämlich der bisherige Co-Trainer Hansi Flick zum Interimstrainer ernannt worden.

mab mit SID

Quelle: Mannheim24

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