Auch bei Leipzig Kandidat gewesen

TSG 1899 Hoffenheim: Nagelsmann-Nachfolger in Österreich gefunden?

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Verlässt 2019 die TSG Hoffenheim in Richtung Leipzig: Julian Nagelsmann.

Immer wieder musste Hoffenheim in den letzten Jahren Leistungsträger abgeben. Im nächsten Jahr wird Erfolgs-Coach Julian Nagelsmann „adieu“ sagen. Nun ist ein Nachfolger in Aussicht.

Zuzenhausen - Marco Rose ist nach Angaben des Kicker ein aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Trainer Julian Nagelsmann bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der Vertrag des 42 Jahre alten früheren Bundesliga-Profis in Österreich läuft noch bis 2020. Nagelsmann wechselt, wie schon seit Juni bekannt, zur nächsten Saison zum Bundesliga-Rivalen RB Leipzig. Die Hoffenheimer wollten den Bericht vom Donnerstag nicht kommentieren. 

Marco Rose: Schon Kandidat bei RB Leipzig

TSG-Sportchef Alexander Rosen hatte kürzlich im SWR-Fernsehen erklärt, dass man ja genügend Zeit habe für eine Lösung: „Richtung Winter wollen wir sehr nahe an einer Entscheidung sein.“ Der gebürtige Leipziger Rose war schon öfter als Chefcoach bei einem deutschen Club im Gespräch. So soll er unter anderem auch bei RB Leipzig im Gespräch gewesen sein, ehe die Wahl auf Nagelsmann fiel. Somit könnte der 42-Jährige seinen einstigen Wettstreiter um den Trainerposten in Leipzig bei den Kraichgauern beerben. 

Marco Rose wird bei der TSG Hoffenheim gehandelt.

Rose war einst Spieler unter dem heutigen Leipziger Trainer Ralf Rangnick bei Hannover 96 und unter Liverpools Coach Jürgen Klopp beim FSV Mainz 05. Er begann 2013 in Salzburg als Jugendtrainer, übernahm 2017 die Chefposition und wurde gleich österreichischer Meister und erreichte das Halbfinale der Europa League. Zuletzt gewannen die Salzburger das brisante Gruppen-Hinspiel bei RB Leipzig

Hoffenheim hatte am Dienstagabend beim 1:2 gegen Manchester City in der Champions League die Überraschung noch knapp verpasst.

dpa

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