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Ralf Rangnick gründet Beraterfirma - und wird sportlicher Leiter bei russischem Topklub

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Von: Marco Büsselmann

Ralf Rangnick hat eine Beraterfirma gegründet.
Ralf Rangnick hat eine Beraterfirma gegründet. © Thomas Frey/dpa

Ralf Rangnick ist fortan als Head of Sports and Development bei Lokomotiv Moskau tätig. Der 63-Jährige hat sich erst kürzlich mit einer Beraterfirma selbstständig gemacht:

Update vom 6. Juli: Nachdem Ralf Rangnick eine Beraterfirma gegründet hat, wird er nun auch noch Leiter Sport und Entwicklung bei Lokomotive Moskau. Dies hat der Klub am Dienstag bekanntgegeben. Rangnick erhält einen Dreijahresvertrag und wird laut Vereinsangaben „eine Vielzahl an Aufgaben“ einnehmen. Dazu gehört etwa die strategische Planung und Sportentwicklung sowie die stärkere Zusammenarbeit des Profiteams mit der Akademie und der Reserve.

Ralf Rangnick gründet Beraterfirma – Zusammenarbeit mit Lokomotive Moskau

Erstmeldung: Ralf Rangnick kehrt in naher Zukunft wohl nicht auf die Trainerbank zurück - und auch ein Job als Sportdirektor rückt erstmal in weite Ferne. „Ich habe beschlossen, mich selbständig zu machen. Ich gründe eine GmbH, eine Fußball-Beratung, die auf vier Säulen basiert“, sagt Rangnick der Süddeutschen Zeitung: „Mich von dieser Aufgabe wieder wegzuholen – das müsste dann schon ein ganz besonderes Angebot sein.“

Ralf Rangnick
Ralf Rangnick hat in seiner Karriere bereits mehrere Bundesliga-Klubs trainiert.  © picture alliance/dpa

Rangnick, der lange Jahre Trainer und Sportdirektor bei RB Leipzig gewesen ist und zuvor unter anderem die TSG Hoffenheim trainiert hat, will künftig Vereine, Trainer, Manager und Spieler beraten. Besonders die Entwicklung eines Klubs, Rangnick nennt es „Clubbuilding“, sowie die Beratung von Trainern und Managern seien neu auf dem Markt.

Ralf Rangnick zieht sich aus Trainergeschäft zurück – und gründet Beraterfirma

„Mich haben in den letzten Wochen mehrere Trainer aus verschiedenen Ländern angerufen, die sich bei mir über unser Modell bei RB Leipzig erkundigen wollten“, sagt der 63-Jährige: „Das hat mich darin bestärkt, nun als „Ich habe beschlossen, mich selbständig zu machen. Und: Auch mich selbst wird die Arbeit als Berater nicht dümmer machen.“ Einen ersten Auftraggeber habe Rangnick auch bereits, er werde künftig mit dem russischen Topklub Lokomotive Moskau zusammenarbeiten. (mab mit SID)

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