Wegen Wechsel zu RB Leipzig 

Nagelsmanns böse Erfahrungen mit Droh-Mails und Internet-Hass!

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Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann ist selbst schon Opfer von Internet-Hass geworden. (Archivfoto)

Zuzenhausen - Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann will am Montag (25. Februar) eine erneute Pleite gegen seinen künftigen Klub RB Leipzig vermeiden: 

Nach zwei Niederlagen (1:2 im Liga-Heimspiel, 0:2 im DFB-Pokal) in der laufenden Saison will TSG-Coach Julian Nagelsmann nun etwas Zählbares gegen RB Leipzig holen. „Wir werden alles dafür tun, um dort zu gewinnen", sagt der 31-Jährige vor dem Montagsspiel (25. Februar, 20:30 Uhr, live im HEIDELBERG24-Ticker und auf Eurosport) gegen seinen künftigen Arbeitgeber.

TSG Hoffenheim gastiert bei RB Leipzig - Kein besonderes Spiel mehr für Julian Nagelsmann 

„Mittlerweile ist es ein Spiel wie jedes andere. Es ist ja schon das dritte in dieser Saison", so Nagelsmann, der mit Blick auf die Spekulationen über eine absichtliche Niederlage beim direkten Konkurrenten deutliche Worte findet:

„Das ist völliger Bullshit. Natürlich würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mit RB nicht Champions League spielen will. Aber ich schmücke mich nicht gern mit den Lorbeeren anderer". Der gebürtige Landsberger weiter: „Ich kann mich nur mit den Lorbeeren bei der TSG schmücken. Ich habe hier meinen Auftrag, den ich mit aller Leidenschaft erfülle. Und ich gehe davon aus, die TSG wieder nach Europa zu führen." 

Julian Nagelsmann äußert sich zu Droh-Mails und Internet-Hass

Aufgrund seines Leipzig-Wechsels ist Nagelsmann schon zum Opfer von Internet-Hass geworden: „Seitdem werden nicht nur schöne Sachen geschrieben", äußerte der Coach: „Ich erfahre es zum Glück nur, wenn es mir einer sagt. Ich lese das nicht - das hat vor allem etwas mit Selbstschutz zu tun."

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Eine extreme Erfahrung hat Nagelsmann erst beim Auswärtsspiel gegen Dortmund gemacht. „In der 71. Minute eine Droh-Mail von einem sogenannten TSG-Fan bekommen, der geschrieben hat, dass ich mich endlich verpissen soll. Da stand es noch 0:3", schilderte der Trainer: „Als es in der 90. Minute 3:3 stand, kam nichts mehr."

HEIDELBERG24 wird die Partie der TSG Hoffenheim in Leipzig im Live-Ticker begleiten.

mab/SID 

Quelle: Mannheim24

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