Harsche Medienkritik

„Schmierfink!“ – TSG-Manager Rosen übt harsche Kritik an Berichterstattung

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Alexander Rosen hat nach dem Sieg bei Bayern München harsche Medienkritik geübt. 

München – Nach dem Sieg der TSG Hoffenheim bei Bayern München hat Alexander Rosen TSG-Trainer Alfred Schreuder erneut den Rücken gestärkt und die negative Berichterstattung scharf kritisiert:

  • Die TSG Hoffenheim feiert einen sensationellen Auswärtssieg beim FC Bayern München.
  • Vergangene Woche hat die Bild-Zeitung TSG-Coach Alfred Schreuder noch als ersten Rauswurf-Kandidaten prognostiziert.
  • Nun hat Hoffenheim-Manager Alexander Rosen harsche Kritik an der Berichterstattung geübt. 

Update vom 6. Oktober: TSG-Manager Alexander Rosen hat nach dem Sensationssieg der Kraichgauer bei Bayern München (2:1) harsche Medienkritik geübt. Er freue sich sehr über den „außergewöhnlichen" Erfolg beim deutschen Rekordmeister, so Rosen, doch die vorangegangene öffentliche Diskussion um Trainer Alfred Schreuder „bewegt mich auch in diesem Moment".

Er habe sich angesichts der negativen Berichterstattung über den neuen Coach gefragt: „Was passiert hier eigentlich? Es gibt keinerlei Anzeichen aus dem Klub - und irgendein Schmierfink haut was raus. Es multipliziert sich, und ich muss mich so oft dazu äußern." Rosen wurde grundsätzlich. „Ich frage mich, ob ich da noch mitmachen will. Ich kapiere das nicht!", schimpfte er: „Das steht auf einmal als Gesetz da, obwohl keiner in die Mannschaft gehört hat."

„Schmierfink!“ – Hoffenheim-Manager Rosen trotz Sieg bei Bayern München sauer

Die Startprobleme der TSG mit nur einem Sieg aus sechs Spielen vor der Begegnung in München seien zum einen auf den Ausfall des Top-Duos Andrej Kramaric und Ishak Belfodil zurückzuführen. Zum anderen finde sich der Klub mit Schreuder gerade neu, betonte Rosen. Und auch das Auftaktprogramm sei schwierig gewesen. Rosen endete mit den Worten: „Trotzdem saugeil, ich freue mich für die Mannschaft - feiern Sie die Mannschaft und das Trainerteam!"

Übrigens: Mit Ralf Rangnick ist ein ehemaliger Hoffenheim-Trainer als möglicher Kovac-Nachfolger beim FC Bayern München im Gespräch.

(SID)

Alfred Schreuder bei Hoffenheim vor dem Rauswurf? – „Völliger Quatsch!“ 

Erstmeldung vom 30. September: Mit lediglich einem Sieg nach sechs Spielen rangiert die TSG Hoffenheim in Nähe der Abstiegsplätze auf Platz zwölf. Der anvisierte Umbruch nach der erfolgreichsten Ära der Vereinsgeschichte unter Coach Julian Nagelsmann kann niemanden zufriedenstellen. Ob zwei 0:3-Heimpleiten in Folge die Verantwortlichen im Kraichgau ins Grübeln gebracht haben? Das vermeldet nun die Bild-Zeitung und verkündet, dass der Trainerstuhl von Alfred Schreuder nach dem schwachen Saisonstart wackelt. 

Dabei präsentiert die Zeitung auf ihrem Bezahl-Onlineportal jedoch keine durchgesteckten Interna, sondern übt sich in Spekulationen. Als Indiz wird auf offensive Verteidigungsreden des Cheftrainers verwiesen, der sich durch zahlreiche Abgänge von Leistungsträgern vor den Kopf gestoßen fühlt: „Es ist viel passiert seit März, wo ich unterschrieben habe. Da hat keiner mit rechnen können. Das war extrem,“ so der Holländer gegenüber Bild.

TSG Hoffenheim: Abgänge haben Alfred Schreuder zugesetzt

Durch die Abgänge zahlreicher Leistungsträger wie Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen), Nico Schulz (Borussia Dortmund) oder Joelinton (Newcastle United) – um nur einige zu nennen – hat der Kader der TSG Hoffenheim massiv an Qualität eingebüßt. Bei der Reinvestition der Transfererlöse hat sich Hoffenheim-Sportdirektor Alexander Rosen jedoch weitgehend zurückgehalten

Von daher ist davon auszugehen, dass man in der Chefetage von einem schwierigen Umbruch ausgegangen ist und so folgt das Dementi auf die Medienspekulationen auf dem Fuß: Völliger Quatsch!!!, antwortet der Leiter für Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Holger Kliem, auf Twitter. 

TSG Hoffenheim: Weitere Niederlagen könnten das Ende Schreuders einleiten 

Am kommenden Samstag (5. Oktober/15:30 Uhr, live auf Sky und HEIDELBERG24-Ticker) gastiert die TSG Hoffenheim beim Ligaprimus FC Bayern München. Eine Niederlage beim Serienmeister wird für Alfred Schreuder bezüglich seiner Weiterbeschäftigung sicherlich folgenlos bleiben. 

Sollte der Fußballlehrer aber auch das nächste Heimspiel gegen formstarke Schalker deutlich verlieren, könnte es für Schreuder tatsächlich eng werden. Denn unabhängig vom Medienbericht und deren Zurückweisung aus der Hoffenheimer Geschäftsstelle – die Gesetzmäßigkeiten der Bundesliga sprechen eine eindeutige Sprache. 

esk  

Quelle: Mannheim24

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