Starke Leistung zum Rückrunden-Auftakt

Jiloan Hamad wird zum gefühlten Neuzugang

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Jiloan Hamad hat die TSG gegen Leverkusen zwischenzeitlich in Führung gebracht.

Sinsheim – Mit der Aufstellung von Jiloan Hamad hat TSG-Coach Huub Stevens gegen Bayer Leverkusen viele Experten überrascht. Der Schwede zahlt das Vertrauen aber zurück.

„Wir wussten alle was er drauf hat“, betont Sebastian Rudy nach dem 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen vor den versammelten Journalisten in der Mixed-Zone.

Die Rede ist von Jiloan Hamad. Der Schwede ist zum Rückrundenauftakt DIE positive Überraschung bei der TSG Hoffenheim. Nachdem der Mittelfeldspieler auch aufgrund von einer schweren Verletzung in dieser Saison noch gar nicht im Kader gestanden ist, hat ihn TSG-Coach Huub Stevens am Samstag für viele überraschend von Anfang an gebracht.

Erstes Bundesliga-Tor nach zwei Jahren

Zwar hat Hamad bereits eine Woche zuvor beim Test gegen Sturm Graz sein Können angedeutet, doch dass der 25-Jährige gegen Leverkusen derart überzeugt, damit hätten wohl nur die wenigsten Fußball-Experten gerechnet. 

Die Nummer elf der TSG hat nicht nur den 1:0-Führungstreffer erzielt, sondern ist im Mittelfeld der Kraichgauer zum Dreh- und Angelpunkt avanciert. Das 2:0 hat Hamad, der seit seiner Ankunft in Hoffenheim vor rund zwei Jahren gerade einmal acht Bundesliga-Spiele (0 Tore) absolviert hat, im zweiten Durchgang nur knapp verpasst.

„Glücklich nach schwieriger Zeit“

Auch wenn es am Ende nicht für drei Punkte gereicht hat, strahlt der Mittelfeldakteur nach der Partie über das ganze Gesicht. 

Fotos vom Rückrunden-Auftakt gegen Leverkusen

„Ich bin glücklich, dass ich nach der schwierigen Zeit heute meine Chance bekommen habe“, sagt der gebürtige Aserbaidschaner, der sich auch gleichzeitig ausdrücklich bei der Medizinischen Abteilung bedankt, die ihn während seiner langen Verletzungspause betreut hat: „Ich bin trotz der schwierigen Zeit immer positiv geblieben.“

Nächste Woche in München

Auch Direktor Profifußball Alexander Rosen freut sich über diese „ganz besondere Geschichte“ und gibt zu, dass er zu Beginn der Vorbereitung nicht darauf gewettet hätte, dass Jiloan Hamad gegen Leverkusen von Beginn an spielt.

Fakt ist, dass die TSG Hoffenheim mit Jiloan Hamad eine ‚neue‘ Alternative für die Startelf dazu gewonnen hat, die der bislang so harmlosen Offensive des Tabellenvorletzten neues Leben einhaucht. Ob Hamad diese starke Leistung wiederholen kann, wird sich schon in der kommenden Woche zeigen. 

Dann geht es für ‚Hoffe‘ zum scheinbar übermächtigen Tabellenführer FC Bayern. „Als ich das letzte Mal in München dabei war, haben wir 3:3 gespielt“, freut sich der Schwede bereits jetzt auf das Gastspiel in der Allianz Arena.

nwo

Quelle: Mannheim24

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