Schade!

Darum bewirbt sich Sinsheim nicht als EM-Austragungsort 

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Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena wird sich nicht für die EM 2024 bewerben.

Sinsheim – Während sich Karlsruhe als Austragungsort für die Fußball-EM 2024 bewirbt, wird die Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena keine Bewerbung einreichen. Der Grund:

Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena hat bei Events wie der Frauen-WM 2011, der U19-EM 2016 oder dem DEL Winter Game 2017 bewiesen, dass sie für internationale Ereignisse bestens geeignet ist.

Für die Fußball-Europameisterschaft 2024, um die sich der DFB bewirbt, kommt das Bundesliga-Stadion der TSG Hoffenheim allerdings nicht infrage. Das bestätigt die Stadt Sinsheim auf Nachfrage von HEIDELBERG24. Der Grund ist die Kapazität! 

Zwar erfüllt die Arena mit 30.150 Zuschauern die Mindestkapazität von 30.000 Zuschauern, doch bei internationalen Spielen sind in der Regel keine Stehplätze zugelassen. Heißt: Die tatsächliche Kapazität würde, wie bei der U19-EM, auf rund 25.000 Zuschauer reduziert werden.

Doch die Fußball-Fans in der Region müssen vielleicht gar nicht so weit reisen, um ein EM-Spiel live zu sehen. Denn im Südwesten haben sich einige Stadien beworben (siehe Liste). Das neue Wildparkstadion wird Anfang 2018 in Karlsruhe gebaut und soll 35.000 Zuschauer umfassen. 

Auch Türkei bewirbt sich um EM

Neben dem DFB, der das Turnier 1988 zum bislang einzigen Mal ausgetragen hat, bewirbt sich auch der türkische Fußball-Verband um die Euro 2024. 

Diese Städte bewerben sich als Austragungsort:

Sicher dabei

– Berlin (74.475)

– München (71.000) 

– Dortmund (65.829) 

– Hamburg (51.852) 

So gut wie sicher dabei

– Frankfurt (48.500) 

– Stuttgart (54.812) 

– Leipzig (Ausbau auf 57.000) 

Gute Chancen: 

– Hannover (45.100) 

– Gelsenkirchen (54.442) 

– Nürnberg (44.308) 

– Köln (46.195) 

– Kaiserslautern (47.500) 

– Bremen (37.441) 

– Mönchengladbach (46.287) 

– Düsseldorf (51.500) 

Außenseiter-Chancen: 

– Karlsruhe (Neubau mit 30.000) 

– Duisburg (unter 30.000 - Ausbau erforderlich) 

– Freiburg (Neubau mit 30.000) 

– Dresden (unter 30.000 - Ausbau erforderlich)

Am 15. September wird der DFB entscheiden, welche zehn Stadien das Rennen gemacht haben. Im Herbst 2018 fällt dann die Entscheidung, in welchem Land die EM stattfindet.

nwo

Quelle: Mannheim24

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