Erstmals in der Königsklasse

So plant die TSG Hoffenheim für die Champions League

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Alexander Rosen (li.) und Julian Nagelsmann (r.) können für die Champions League planen.

Zuzenhausen – Nach dem Erreichen der Champions League verrät TSG-Sportchef Alexander Rosen, wie die Hoffenheimer für den Wettbewerb planen.

Konservativ in die Königsklasse: Obwohl die TSG 1899 Hoffenheim durch seine erste Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League mit Mehreinnahmen in Höhe von 20 Millionen Euro plant, will die Chefetage nicht dem Größenwahn verfallen. 

Wir bekennen uns zum Wachstum, aber zum sinnvollen Wachstum - Schritt für Schritt“, sagt TSG-Sportchef Alexander Rosen am Dienstag. Trotz der höheren Erlöse will Rosen, der mit einem Lizenzspieler-Etat von rund 50 Millionen Euro plant, nicht von seiner zurückhaltenden Transferpolitik abrücken - dabei hat Mehrheitseigner Dietmar Hopp zuletzt personelle Verstärkungen in zweistelliger Millionenhöhe nicht kategorisch ausgeschlossen. 

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Auch vor dem Hintergrund eines erwarteten Rekordgewinns für die abgelaufene Saison. „Wir haben auf den Offensivpositionen Bedarf. Da wollen wir nach Leonardo Bittencourt noch ein, zwei Spieler holen. Wenn keiner geht, sehen wir uns dann gut aufgestellt“, äußert Rosen: „Wir haben 14, 15 Stammspieler, die einmal Vierter und einmal Dritter geworden sind. Die haben nachgewiesen, dass sie es können. Es macht keinen Sinn, Spieler zu holen, die mehr kosten oder angeblich besser sind.“ 

>>> TSG-Kader 2018/19: Alle Zu- und Abgänge

Ein konkretes Ziel für die Königsklasse will Rosen nicht ausgeben, dennoch ist sein Klub ambitioniert. „Ohne überheblich sein zu wollen: Wenn man in einem Wettbewerb antritt, versucht man, so weit wie möglich zu kommen“, sagt der dienstälteste Manager der Bundesliga: „Die Mannschaft geht in die Spiele, um sie zu gewinnen. So wie in der Bundesliga gegen Bayern München oder Borussia Dortmund. Wir wollen nicht die Hymne hören, ein bisschen mitspielen und dann nach Hause gehen. Es geht schon um Ehrgeiz.“ 

Nagelsmann bleibt in der kommenden Saison TSG-Coach

Mit Blick auf die immer wieder aufkommenden Gerüchte um die Zukunft von Erfolgstrainer Julian Nagelsmann gibt Rosen zu Protokoll, dass der Coach zu „100 Prozent“ in der kommenden Saison die Kraichgauer betreuen wird. 

Julian ist in seinem Bereich ein Genie“, lobt Rosen seinen Trainer, der den Verein aufgrund einer Ausstiegsklausel nach der kommenden Saison verlassen kann: „Es gab in der vergangenen Saison mal Gegenwind für ihn. Er hat sich angepasst, aber nicht verändert. Er ist immer noch der authentische, freche Typ.“ 

Dass dieser Typ in der abgelaufenen Spielzeit nach dem Aus in den Play-offs zur Champions League gegen den FC Liverpool wertvolle Erfahrung in der Europa League gesammelt hat, ist für Rosen mit Blick auf die kommenden Aufgaben ein großer Vorteil. „Wir haben ganz viel mitgenommen. Der Erfahrungsschatz des Erlebten gibt Ruhe und Kraft“, betont der Sportdirektor: „Wir haben die Gewissheit, alles schon mitgemacht zu haben.“ 

30-Millionen-Angebot für Kramaric

Nach Ansicht Rosens reicht der TSG auch in der kommenden Spielzeit eine „Kadergröße von 24 bis 26 Feldspielern plus 3 Torhüter“. Schließlich gebe es „kein Mehr an körperlicher Belastung“. 

Wer am Ende in diesem Kader stehen wird, weiß Rosen auch mit Blick auf mögliche Entwicklungen bei der WM-Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli) noch nicht endgültig „Ich schließe nie etwas aus, das geht nicht in dem Geschäft“, sagt der Sportchef: „Wir hatten in der Winterpause ein Angebot aus Italien für Andrej Kramaric in Höhe von 30 Millionen. Das war keine Option für uns. Aber was passiert, wenn 50 Millionen geboten werden, kann ich nicht sagen.

SID/nwo

Quelle: Mannheim24

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