Geht die Erfolgsserie in der Bundesliga weiter?

TSG vor Augsburg-Heimspiel: Qual der Wahl im Sturm, Grillitsch fällt aus!

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Julian Nagelsmann muss die nächsten drei Wochen auf Florian Grillitsch verzichten.

Zuzenhausen – Die TSG Hoffenheim will ihre Erfolgsserie in der Bundesliga fortführen. Gegen den FC Augsburg (10. November) hat Hoffe-Coach Julian Nagelsmann noch nie verloren.

Für Statistikkunde und Bilanzen gegen den FC Augsburg ist Julian Nagelsmann nicht auf Google angewiesen. 

Es ist nicht so, dass ich händeringend in der Suchmaschine eintippe: Positive Statistiken von Nagelsmann und mich daran ergötze. Meistens kriege ich es in der Pk diktiert und balle die Faust hinter dieser Werbetheke“, scherzt der 31-Jährige vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg (Samstag, 10. November/15:30 Uhr, live im HEIDELBERG24-Ticker).

Grillitsch fällt aus

Bisher hat Nagelsmann noch keinen Liga-Vergleich mit den Augsburgern verloren. Wie er diese Serie fortsetzen möchte? „Gewinnen müssen wir“, entgegnet Nagelsmann am Freitag (9. November). Verzichten muss er für den angepeilten vierten Liga-Sieg am Stück auf einen seiner zentralen Stammspieler. Mittelfeldmann Florian Grillitsch fällt wegen einer gerissenen Streckersehne im Zeh zunächst aus. „Ich gehe mal von einer Ausfallzeit von drei Wochen aus“, sagt der Coach. 

Für die Kraichgauer enden mit dem Augsburg-Spiel kräftezehrende Englische Wochen mit Begegnungen im Drei-Tage-Rhythmus. „Morgen können wir in Sachen Rotation natürlich mehr Risiko gehen, da wir nächste Woche kein Spiel bestreiten müssen“, erklärt Nagelsmann. 

Seine Vielspieler auf dem Flügel, Nico Schulz und Pavel Kaderabek, könnte der Trainer so noch einmal aufbieten, bevor die Länderspielpause der TSG eine kleine Verschnaufpause bringen soll. Auch zwei Tage nach dem hart erkämpften 2:2 bei Olympique Lyon erscheinen Nagelsmann Möglichkeiten in der Offensive nahezu unbegrenzt. 

Qual der Wahl im Sturm

Joelinton spielt in den vergangenen Wochen stark, auch Vize-Weltmeister Andrej Kramaric hat jüngst in der Königsklasse getroffen, Reiss Nelson glänzt bei der Mini-Serie mit Siegen gegen Nürnberg (3:1), Stuttgart (4:0) und Leverkusen (4:1). Ishak Belfodil? Adam Szalai? Alle fünf Stürmer kann Nagelsmann nicht bringen. 

Ich verrate ja selten, wer spielt“, erklärte er diesmal. Großen Respekt hat der Champions-League-Teilnehmer vor dem Gast. „Augsburg ist ein ganz, ganz unangenehmer Gegner. Sie sind eine eklige Truppe, positiv eklig. Sie sind unglaublich gallig“, lobt der künftige Leipzig-Coach. 

Er klang so, als ob ihn die forschen Auftritte des Teams von Manuel Baum in den vergangenen Wochen deutlich mehr beschäftigen als Statistiken zum direkten Vergleich. „Das ist ein Club, der sich unheimlich positiv entwickelt. Manuel macht da einen herausragenden Job“, erklärt der 31-Jährige. 

Die späte Spielansetzung am 23. Dezember (18 Uhr gegen Mainz 05) nimmt der Fußball-Lehrer gelassen hin. „Meines Wissens haben die meisten Geschäfte am 24. bis zwölf oder zwei Uhr offen. Es gibt sicher die eine oder andere Dame, die im Müller arbeitet und auch gerne zur Familie fliegt“, relativiert Nagelsmann - und fügte an: „Ich glaube, so schlecht geht es dem Fußballprofi an sich nicht, der kann auch am 23. mal spielen.

dpa/nwo

Quelle: Mannheim24

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