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Doppelter Verletzungsschock trübt Freude über TSG-Heimsieg

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Von: Nils Wollenschläger

1899 Hoffenheim - Hannover 96
Kerem Demirbay muss verletzt vom Platz. © picture alliance / Uwe Anspach/dpa

Sinsheim – Die TSG Hoffenheim muss den 3:1-Heimsieg gegen Hannover 96 womöglich teuer bezahlen. Zwei Leistungsträgern droht das Saison-Aus.

TSG-Trainer Julian Nagelsmann will trotz der großen Personalprobleme im Saisonendspurt um die Teilnahme an der Champions League kämpfen. 

Das sind keine super Voraussetzungen, das ist klar. Aber wir haben Leute auf der Bank, die es sehr gut machen. Irgendwie werden wir das schon hinbekommen“, sagt Nagelsmann nach dem 3:1 (1:1) gegen Hannover 96

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Hoffenheim muss in den letzten beiden Partien beim VfB Stuttgart und gegen Borussia Dortmund wahrscheinlich auf die verletzten Serge Gnabry (Oberschenkel) und Kerem Demirbay (Sprunggelenk) verzichten. Beiden prognostizierte Nagelsmann das Saison-Aus. 

Der in der Rückrunde so starke Gnabry wird somit vermutlich nicht mehr für die TSG spielen. „Ja, so sieht's aus“, sagt Nagelsmann. Der Nationalspieler, der sich auch noch Hoffnungen auf die WM gemacht hat, wird ab der kommenden Saison für den FC Bayern München spielen.

„Ich habe keinen Röntgenblick, aber es sieht nicht gut aus", sagt der TSG-Coach über die Verletzung von Demirbay. Demirbay selbst, der bereits wochenlang in der Rückrunde wegen eines Syndesmose-Anriss gefehlt hat, äußerte noch Hoffnung: „So schlimm wie beim letzten Mal ist es nicht.“

Zudem fehlt der Tscheche Pavel Kaderabek in Stuttgart wegen einer Gelbsperre. Das Saison-Aus für Dennis Geiger ist schon länger besiegelt. Gegen Hannover haben zudem die verletzten Stefan Posch und Benjamin Hübner gefehlt. Immerhin kehrt der am Freitag gesperrte Florian Grillitsch gegen den VfB in die Mannschaft zurück.

nwo/dpa/SID

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