Bei Hoffenheim-Sieg gegen Leipzig

Das steckt hinter dem Jubel von Serge Gnabry

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Serge Gnabry jubelt wie NBA-Star James Harden.

Sinsheim – Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen RB Leipzig steht bei der TSG 1899 Hoffenheim vor allem Doppel-Torschütze Serge Gnabry im Mittelpunkt.

Die Freude über den deutlichen 4:0-Sieg gegen RB Leipzig ist bei der TSG 1899 Hoffenheim groß. In der Wirsol Rhein-Neckar-Arena haben die Kraichgauer den Frust der letzten Wochen hinter sich gelassen und haben die bisher beste Saisonleistung gezeigt.

Fotos vom TSG-Sieg gegen RB Leipzig

„Wir haben heute wieder mit viel Herz und Leidenschaft gespielt, viele Emotionen gehabt“, freut sich Nadiem Amiri, der in der 13. Minute zum 1:0 getroffen hat. In Halbzeit zwei folgt dann die große Gnabry-Show! Mit seinem Doppelpack (52./63.) hat der 22-Jährige für die Vorentscheidung gesorgt.

Gnabry jubelt wie NBA-Star

Seine ersten beiden Tore für die TSG feiert Gnabry mit der „Cooking“-Geste, die NBA-Star James Harden von den Houston Rockets populär gemacht hat: Er rührte in einer imaginären Tasse mit einem Gesichtsausdruck, der sagen will: Ganz schön heiß! 

Das ist auch sein Treffer zum 3:0 aus 43 Metern. „Ich hab' den Ball einmal mitgenommen, kurz geschaut und mich dann entschieden, einfach draufzuhauen“, sagt der U21-Europameister nach der Partie

TSG-Trainer Julian Nagelsmann hebt zwar seinen „Qualitätsspieler“ hervor, erklärt aber auch: „Wir haben ihn schon geholt, dass er mehr als die zwei Tore schießt. Er ist noch lange nicht da, wo er hin kann und auch hin muss, wenn er bei dem Verein spielen muss, dem er gehört.“ 

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Bis zum Sommer ist Gnabry vom FC Bayern an Hoffenheim ausgeliehen. Ob die TSG ihn länger halten kann? „Ich habe große Hoffnung“, sagt Direktor Profifußball Alexander Rosen. Nagelsmann wiegelt ab: „Ich würde vieles gern. Ich hätte auch gerne Sebastian Rudy, aber haben wir nicht. Ich hätte auch gerne Messi, haben wir auch nicht.“ 

Gnabry hat erst sein fünftes Bundesliga-Spiel für die TSG bestritten. Oberschenkelprobleme haben ihn lange zurückgeworfen. „Man muss ihm im Spiel auch immer mal wieder einen Arschtritt verpassen, das war auch in Bremen so, wie ich von meinem Trainer-Kollegen weiß“, sagt Nagelsmann.

Nagelsmann lobt Mannschaftsleistung

Durch den Dreier gegen Leipzig sind die Hoffenheimer auf den fünften Platz geklettert. „Der Sieg tut uns sehr gut. Wir haben eines der Top-Teams der Liga geschlagen. Dieses Spiel muss das Vorbild sein - ganz egal gegen wen wir spielen. In dieser Art und Weise wollen wir weitermachen“, resümiert der 30-Jährige nach dem sechsten Saisonsieg.

Zum Abschluss der Europa-League-Gruppenphase empfängt die TSG Hoffenheim am Donnerstag (7. Dezember/19 Uhr) Ludogoretz Rasgrad. In der Bundesliga gastieren die Kraichgauer am Sonntag (10. Dezember/15:30 Uhr) bei Aufsteiger Hannover 96.

>>> Hoffenheim-Fans beweisen bei Leipzig-Spiel Selbstironie

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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