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Träumen erlaubt! TSG vor Schlüsselspiel in Leipzig

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Von: Nils Wollenschläger

1899 Hoffenheim - 1. FC Köln
Bei der TSG ruhen die Hoffnungen auf Goalgetter Serge Gnabry. © picture alliance / Uwe Anspach/dpa

Zuzenhausen – Das wird am Samstag (21. April) ein ganz wichtiges Spiel für die TSG Hoffenheim! Auswärts geht es gegen den Tabellennachbarn RB Leipzig.

Die Stimmung könnte kaum besser sein, die Aussicht auf einen starken Saisonabschluss beflügelt 1899 Hoffenheim vor dem Spitzenspiel bei RB Leipzig (Samstag, 21. April/15:30 Uhr). 

Dann hat das vielleicht so einen kleinen Endspiel-Charakter, so etwas liebt ihr ja“, sagt der bestens gelaunte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag.

Vor dem Duell des Tabellensechsten beim Fünften hoffen natürlich beide Clubs noch auf den vierten Rang und die lukrative Champions-League-Teilnahme. Träumen ist erlaubt - nach diesem Motto gehen die Kraichgauer die letzten vier Begegnungen in der Fußball-Bundesliga an. 

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Es sind aktuell fünf Punkte Rückstand. Ein Traum wäre natürlich, wenn wir am letzten Spieltag zu Hause gegen Borussia Dortmund ein Endspiel um den Einzug in die Champions League hätten“, sagt Sportchef Alexander Rosen dem Fachblatt „Kicker“. 

Die Königsklasse will Nagelsmann weiter nicht als offizielles Ziel ausgeben. „Ich habe schon oft betont, dass die Saison von uns vielleicht insgesamt zu schwankend war. Aber wir wären natürlich blöd, wenn wir sagen würden, wir schauen nicht auf den vierten Platz, sagt der 30-jährige Chefcoach. 

„Platz vier ist total interessant. Ich würde mich soweit aus dem Fenster lehnen, dass wir nur mit einem Sieg noch darauf hoffen können.“ 

4:0-Sieg im Hinspiel

Nach dem Leipzig-Spiel geht es für Hoffenheim zu Hause gegen Hannover (27. April) und zum Derby beim VfB Stuttgart (5. Mai), ehe Dortmund am 12. Mai zum Saisonfinale kommt. Beim 4:0-Sieg gegen RB in der Hinrunde hat das Nagelsmann-Team einen ganz starken Auftritt gezeigt. 

Der Trainer erwartet beide Mannschaften wieder mit offenem Visier. Das Selbstbewusstsein ist jedenfalls riesig, Nagelsmann sagte auf die Frage, wo er noch Steigerungspotenzial bei seiner Mannschaft sehe: „Richtig zulegen müssen wir nirgends, eher stabilisieren. Gegen den HSV haben wir in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen lassen.“

Vor allem in der Offensive hat er derzeit eine große Auswahl: Die Torjäger Mark Uth (zwölf Saisontore), Andrej Kramaric (neun) und der formstarke U21-Europameister Serge Gnabry bieten sich ganz vorne an. Dahinter kämpfen Kerem Demirbay, Nadiem Amiri und Lukas Rupp um einen Platz im offensiven Mittelfeld. 

Saison-Aus für Geiger

Auf zwei Top-Talente muss Hoffenheim allerdings für den Rest der Spielzeit verzichten: Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler Dennis Geiger hat sich erneut an der zuvor schon lädierten Sehne im Oberschenkel verletzt. „Es sieht so aus, als ob das schlimmere Folgen hat. Er wird auf jeden Fall lange ausfallen“, so Nagelsmann. 

Einen Rückschlag bei seinen Leistenproblemen hat auch Abwehrspieler Stefan Posch (20) erlitten. Geiger gilt bei der TSG mit 21 Saisonspielen als die Entdeckung der Saison. Ansonsten aber hat Nagelsmann keine Ausfälle zu verzeichnen und fiebert ebenso wie Rosen der Partie in Leipzig entgegen. „Uns kommt zugute, dass hier absolute Ruhe herrscht und wir wieder im Rhythmus sind“, sagte der Direktor Profifußball. „Es wird ein spannendes Spiel, ein spannender Endspurt.“

Unterstützt wird die TSG in Leipzig von rund 1.500 Fans. Eine Tageskasse wird es am Samstag nicht geben

dpa/nwo

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