Vor Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt

Nagelsmann genervt: „Das geht mir unglaublich auf die Eier“

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Julian Nagelsmann ärgert sich über die verpasste Überraschung gegen Manchester City (Archivfoto).

Zuzenhausen – Gut gespielt und keine Punkte! Julian Nagelsmann ärgert sich auch vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt immer noch über die Champions-League-Niederlage gegen City:

Der Ärger über die verpasste Überraschung gegen Manchester City ist bei der TSG 1899 Hoffenheim auch mit einigen Tagen Abstand noch nicht verflogen. 

Ich bin ganz ehrlich: Das geht mir unglaublich auf die Eier, dass wir gegen ManCity nicht gewonnen oder zumindest gepunktet haben“, sagt Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann am Freitag. Der 31-Jährige hat nach der Partie ein großes Lob von City-Coach Pep Guardiola erhalten. „Ich mag es nicht, mit Lob überschüttet zu werden und keine Punkte geholt zu haben“, so Nagelsmann.

Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt

Bereits am Sonntag (7. Oktober/15:30 Uhr, Wirsol Rhein-Neckar-Arena) sind die Kraichgauer in der Bundesliga im Einsatz. Zu Gast in Sinsheim ist Pokalsieger Eintracht Frankfurt, der am Donnerstag einen überzeugenden Heimsieg in der Europa League gegen Lazio Rom eingefahren hat.

Fotos von der TSG-Heimspiel gegen Manchester City 

Ob der Erfolg für sie ein psychologischer Vorteil sein kann, ist mir egal: Wir wollen das Spiel gewinnen“, sagt Nagelsmann und fügt mit Blick auf das Duell am Sonntag hinzu: „Das Spiel wird aufgrund der Ausgangslage sehr intensiv werden - Langeweile wird auf jeden Fall nicht aufkommen."

Schulz für DFB-Team nominiert - Comeback am Sonntag?

Die Personalsorgen der TSG sind nach wie vor groß. Immerhin: Steven Zuber und Nico Schulz, der erneut für das DFB-Team nominiert worden ist, machen Fortschritte. Ihr Einsatz ist allerdings ebenso fraglich wie der von Kapitän Kevin Vogt.

Havard Nordtveit und Kasim Adams seien wieder ins Training zurückgekehrt. Gegen Manchester hat Nagelsmann auf zehn verletzte Profis müssen, darunter Stammkräfte wie Nadiem Amiri, Benjamin Hübner, Abwehrchef Vogt sowie Toptalent Dennis Geiger. Dass er in dieser Situation Kräfte schonen und größer rotieren kann, hält er für nicht denkbar. „Wenn wir jemanden schonen, müssten wir in Unterzahl spielen - und das will auch keiner“, meint der TSG-Coach bissig.

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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