Entwicklungen im Fußball

Rosen warnt: „Rad ist kurz davor zu überdrehen“

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Alexander Rosen (Archiv)

Zuzenhausen – Im TSG-Magazin ‚Spielfeld‘ hat sich Hoffe-Manager Alexander Rosen kritisch zu den aktuellen Entwicklungen im Fußball geäußert. Die Details:

„Wir müssen aufpassen. Das Rad ist kurz davor zu überdrehen“, macht Rosen deutlich. 

„Der Terminplan wird immer absurder und ich glaube, dass man die Menschen nicht mit Reizen komplett überfluten darf. Dadurch geht das Besondere verloren.“ 

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Der 38-Jährige sieht die Klubs dabei in der Verantwortung: „Durch so surreale Geschichten im Hintergrund wie etwa Transferbeteiligungen von Beratern im achtstelligen Bereich entsteht eine immer größer werdende Distanz. Das verstört die Menschen zurecht und es entfernt sie vom ursprünglichen Kern, nämlich dem Spiel an sich. Noch haben wir Wachstumsraten und es ist unsere Aufgabe, dieses Niveau zu halten, ohne dabei die Liebe zum Spiel zu verlieren.“

Diese Negativentwicklung merkt der Direktor Profifußball auch bei den Transferverhandlungen in diesem Sommer. Schließlich steht die TSG vor ihrer ersten Europapokal-Saison. „Es gibt den Moment, da kommst Du aus einer Verhandlung und fragst Dich: Über was rede ich hier eigentlich und was könnte man mit all dem Geld eigentlich bewirken?“ 

Dass die Gehälter steigen, kann Rosen aber nachvollziehen. „Das ist nun einmal das Geschäft und die Spieler bilden eine besondere Gruppe von - nennen wir sie Künstler -, die im Mittelpunkt stehen und ohne die es dieses absolute Premiumprodukt überhaupt nicht geben würde. Das Geld ist im Markt und die Jungs haben auch nur eine begrenzte Zeit, in der sie auf diesem Niveau Fußball spielen können. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Summen eher als eine Art Tauscheinheit.

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nwo/TSG

Quelle: Mannheim24

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