Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht

Darum warnt Nagelsmann vor dem HSV

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Von den letzten sechs Duellen gegen den HSV hat 1899 vier gewonnen.

Zuzenhausen – Auch wenn die TSG Hoffenheim und den Hamburger SV derzeit 18 Punkte trennen, warnt TSG-Coach Julian Nagelsmann vor dem Bundesliga-Dino. Aus diesen Gründen: 

Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt: Die TSG Hoffenheim geht als Favorit in das Heimspiel gegen das sieglose Tabellenschlusslicht Hamburger SV (Sonntag, 20. November, 15:30 Uhr).

Auf der Pressekonferenz vor der Partie macht TSG-Coach Julian Nagelsmann (29) aber deutlich, dass seine Mannschaft den krisengeschüttelten Traditionsverein nicht unterschätzen wird. 

„Der HSV ist schon gefährlich. Sie haben viele gute Einzelspieler. Man sagt zwar, dass die Tabelle nicht lügt, aber sie stehen tabellarisch deutlich schlechter da als sie eigentlich sind“, betont der 29-Jährige und fügt hinzu: „Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, das ist immer eine gefährliche Situation. Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.“

Nagelsmann lobt Gisdol

Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen mit Ex-TSG-Coach Markus Gisdol, unter dem Nagelsmann 2013 Co-Trainer gewesen ist. „Das war eine sehr intensive, spannende und emotionale Zeit“, erinnert sich der junge Fußball-Lehrer an die gemeinsame Zusammenarbeit.

Auch wenn Gisdol bislang erst einen Punkt als HSV-Trainer geholt hat, lobt Nagelsmann seinen Trainerkollegen: „Er hat dort schon einiges bewirkt. In den Spielen unter seiner Leitung hat man schon gesehen, wo es hingehen soll. Sie gehen früh drauf, verteidigen hoch und schalten schnell um - das sind alles Dinge, für die er steht. Die vergangenen Spiele sind mit den Roten Karten nicht glücklich für sie gelaufen - das muss man berücksichtigen.“

Uth wieder fit

Personell gibt es bei den Kraichgauern positive Nachrichten. Nach sechs Wochen Pause ist Mark Uth wieder ins Training eingestiegen und könnte gegen den HSV zumindest wieder in den Kader rücken. Verzichten muss Nagelsmann lediglich auf den langzeitverletzten Pirmin Schwegler.

Nicht nur die tabellarische Situation spricht für Hoffe, sondern auch die Bilanz der letzten Jahre. Von den letzten sechs Duellen hat 1899 vier gewonnen. Ob die TSG diese Serie weiter ausbauen kann, wird sich am Sonntag, 20. November, um 15:30 Uhr in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena zeigen.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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