Zu wenig Fortschritt

Hoffenheim-Profi Samassekou über Rassismus: „Müssen die Wurzeln bekämpfen“

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Diadie Samassekou ist im vergangenen Sommer zur TSG Hoffenheim gewechselt. 

Im Kampf gegen Rassismus im Profifußball sieht Hoffenheim-Spieler Diadie Samassekou zu wenig Fortschritt. Für den 24-Jährigen sind Spielabbrüche jedoch keine Lösung: 

  • Diadie Samassekou äußert sich zu Rassismus im Profifußball. 
  • Der Hoffenheim-Profi sieht zu wenig Fortschritt.
  • Spielabbrüche sind laut Samassekou aber keine Lösung. 

Diadie Samassekou von der TSG Hoffenheim sieht im Kampf gegen Rassismus zu wenig Fortschritt. „Das ist ein Problem, das es nicht erst seit heute gibt. Es existiert bereits sehr lange, und es geht nicht voran", klagt der malische Nationalspieler im Interview mit den Portalen ,Goal' und ,Spox'. „Die Leute posten dagegen etwas auf Instagram oder Twitter, aber das allein wird nichts ändern." 

Hoffenheim-Profi Diadie Samassekou sieht im Kampf gegen Rassismus kaum Fortschritte

Stattdessen müsse man „die Wurzeln bekämpfen", wie der Mittelfeldspieler weiter ausführt: „Wir sollten bei Vorfällen reagieren und nicht warten, bis das Spiel vorbei ist." Jedoch, betont Samassekou, sei es „ein gesellschaftliches Problem, das nicht nur den Fußball betrifft"

Vor der Spielpause durch die Corona-Pandemie ist es im deutschen Profifußball immer wieder zu rassistischen Anfeindungen gekommen, etwa gegen Jordan Torunarigha von Bundesligist Hertha BSC und Leroy Kwadwo vom Drittligisten Würzburger Kickers.

Spielabbrüche sieht Samassekou, der im vergangenen Sommer zur TSG Hoffenheim gewechselt ist, aber nicht als richtige Antwort auf derartige Schmähungen. „Wenn etwas von einer Minderheit von fünf oder zehn Leuten kommt, müssen wir sie aus dem Stadion werfen, und dann sollte das Spiel fortgeführt werden. Du kannst nicht alle für das Verhalten von fünf oder zehn Idioten bestrafen", so der 24-Jährige. Sollte dies jedoch zu keiner Verbesserung führen, „müssen die Spieler den Platz verlassen". Am Wochenende nimmt die TSG Hoffenheim an dem E-Sport-Event Bundesliga Home Challenge teil.

mab mit SID 

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