Wegen Corona-Krise 

Hoffenheim richtet Hilfsfonds ein – Auch Hopp und TSG-Profis spenden! 

Aufgrund der Corona-Pandemie richtet die TSG Hoffenheim einen Hilfsfonds ein. Sowohl Mäzen Dietmar Hopp als auch die Hoffenheim-Profis unterstützen die Aktion. 

  • Corona-Krise hat Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Ebenen.
  • TSG Hoffenheim richtet Hilfsfonds ein. 
  • Auch Dietmar Hopp und die TSG-Profis spenden. 

Die TSG Hoffenheim setzt in der Corona-Krise ein Zeichen und legt einen Hilfsfonds auf. Die Kraichgauer wollen damit Partner, aber auch wichtige Einrichtungen, Institutionen oder Sportvereine in der Rhein-Neckar-Region im Bedarfsfall unterstützen. „Wir sind sehr stark in unserer Region verankert und empfinden eine hohe Verantwortung für die Menschen, die in ihr leben", sagt TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung. 

TSG Hoffenheim richtet Hilfsfonds wegen Corona-Krise ein 

Der Fördertopf speist sich zum Großteil aus einer Einlage des Bundesligisten, zu der TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp nach dpa-Informationen einen sechsstelligen Betrag aus seinem Privatvermögen beiträgt. 

„Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit den Menschen zu helfen, die sich plötzlich einer solchen Notsituation ausgesetzt sehen und in der Existenz bedroht sind", so Hopp. Auch die Hoffenheim-Profis wollen die Aktion unterstützen. „Selbstverständlich werden auch wir Spieler unseren Beitrag zu dieser großartigen, solidarischen Aktion leisten", sagt Kapitän Benjamin Hübner.

Für die Unterstützung will der Verein klare Kriterien festlegen. Neben den finanziellen Mitteln werden die Fachkräfte sowie die Teams des Klubs verschiedene Leistungen anbieten. „Auch wenn die aktuelle Krise für uns als Fußballclub eine noch nie dagewesene Herausforderung darstellt, wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch jenen helfen, die noch schwerer darunter leiden", erklärt der zweite TSG-Geschäftsführer, Frank Briel

Darüber hinaus bereitet die TSG Hoffenheim einen "Aktions-Spieltag" vor, dessen Einnahmen vor allem medizinischem Personal, Pflegekräften und weiteren Berufsgruppen zugutekommen sollen. 

Erst kürzlich hat Hopp, der zudem Miteigentümer der Biotech-Firma CureVac ist, Hoffnung darauf gemacht, dass es bereits im Herbst einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben könnte. 

mab mit dpa 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare