An 22 regionale Klubs

Hoffenheim zahlt ersten Betrag aus Corona-Hilfsfonds aus

Hoffenheim - Aufgrund der Corona-Pandemie hat die TSG Hoffenheim Mitte März einen Hilfsfonds eingerichtet. Nun zahlt der Klub einen ersten Betrag aus:

  • TSG Hoffenheim hat einen Corona-Hilfsfonds eingerichtet.
  • Auch Dietmar Hopp und die TSG-Profis spenden.
  • TSG zahlt ersten Betrag an 22 regionale Klubs aus.

Update vom 20. Mai: Die TSG Hoffenheim hat eine erste Tranche in Höhe einer sechsstelligen Summe aus seinem Corona-Hilfsfonds an 22 Vereine aus der Rhein-Neckar-Region ausgezahlt. Das gibt der Klub am Mittwoch bekannt. Durch das Geld werden Engpässe als Folge der Corona-Krise überbrückt.

TSG Hoffenheim zahlt erste Tranche aus Corona-Hilfsfonds aus

Die meisten Klubs mussten in den vergangenen Monaten geplante Feste oder Jubiläums-Feierlichkeiten absagen. Damit sind ihnen wichtige Einnahmen entgangen, mit denen sie sonst ihr Vereinsleben finanziert hätten. Mitte März hat die TSG den Fonds aufgelegt. Er setzt sich unter anderem aus dem Gehaltsverzicht der Profis, dem Trainer- und Betreuerteam sowie dem Management zusammen.

Hoffenheim richtet Hilfsfonds ein – Auch Hopp und TSG-Profis spenden! 

Meldung vom 19. März: Die TSG Hoffenheim setzt in der Corona-Krise ein Zeichen und legt einen Hilfsfonds auf. Die Kraichgauer wollen damit Partner, aber auch wichtige Einrichtungen, Institutionen oder Sportvereine in der Rhein-Neckar-Region im Bedarfsfall unterstützen. „Wir sind sehr stark in unserer Region verankert und empfinden eine hohe Verantwortung für die Menschen, die in ihr leben", sagt TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung. 

TSG Hoffenheim richtet Hilfsfonds wegen Corona-Krise ein 

Der Fördertopf speist sich zum Großteil aus einer Einlage des Bundesligisten, zu der TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp nach dpa-Informationen einen sechsstelligen Betrag aus seinem Privatvermögen beiträgt. 

„Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit den Menschen zu helfen, die sich plötzlich einer solchen Notsituation ausgesetzt sehen und in der Existenz bedroht sind", so Hopp. Auch die Hoffenheim-Profis wollen die Aktion unterstützen. „Selbstverständlich werden auch wir Spieler unseren Beitrag zu dieser großartigen, solidarischen Aktion leisten", sagt Kapitän Benjamin Hübner.

Für die Unterstützung will der Verein klare Kriterien festlegen. Neben den finanziellen Mitteln werden die Fachkräfte sowie die Teams des Klubs verschiedene Leistungen anbieten. „Auch wenn die aktuelle Krise für uns als Fußballclub eine noch nie dagewesene Herausforderung darstellt, wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch jenen helfen, die noch schwerer darunter leiden", erklärt der zweite TSG-Geschäftsführer, Frank Briel

Darüber hinaus bereitet die TSG Hoffenheim einen "Aktions-Spieltag" vor, dessen Einnahmen vor allem medizinischem Personal, Pflegekräften und weiteren Berufsgruppen zugutekommen sollen. 

Erst kürzlich hat Hopp, der am 26. April seinen 80. Geburtstag feiert, Hoffnung darauf gemacht, dass es bereits im Herbst einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben könnte. Bei einem Auftritt im ZDF-Sportstudio macht Hopp den Fans, die ihn zuletzt immer wieder beleidigt haben, ein Friedensangebot. Hierfür erntet er jedoch viel Kritik.

mab mit dpa 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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