Spitzenspiel am Samstag

TSG muss gegen Schalke auf Schlüsselspieler verzichten

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Die TSG muss am Samstag auf Kerem Demirbay verzichten.

Zuzenhausen – Zum Abschluss der Englischen Woche empfängt die TSG Hoffenheim Schalke 04. Auf einen Leistungsträger muss Trainer Julian Nagelsmann verzichten

Der Hoffe-Marathon geht weiter!

Am Samstag (23. September/15:30 Uhr) bestreiten die Kraichgauer gegen den FC Schalke 04 bereits ihr sechstes Heimspiel innerhalb von 39 Tagen. „Wir haben eine unglaubliche Fitness und sind das laufstärkste Team der Liga. Auch die Mentalität spielt mit rein. Es ist eine Mischung aus allem“, verrät TSG-Coach Julian Nagelsmann (30) das Erfolgsgeheimnis.

Da passt der 3:2-Last-Minute-Sieg in Mainz perfekt ins Bild. Nach einem 0:2-Rückstand haben die Hoffenheimer eine Aufholjagd gestartet und haben sich in der Nachspielzeit mit dem Sieg belohnt (>>> Die Stimmen zum Spiel). Den ‚Dreier‘ hat die TSG allerdings teuer bezahlt. 

Demirbay fällt aus, Gnabry wohl wieder fit

Denn: Schlüsselspieler Kerem Demirbay, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden ist, wird gegen Schalke verletzungsbedingt fehlen. Der Confed-Cup-Sieger laboriert an einem Muskelfaserriss am Beckenkamm und wird im schlimmsten Fall sogar vier Wochen ausfallen. 

Zudem wird Innenverteidiger Ermin Bicakcic aufgrund einer Teilruptur des Kreuzbandes drei Monate ausfallen. Serge Gnabry könnte hingegen wieder zum Aufgebot zählen. „Wenn er schmerzfrei ist, ist er auf jeden Fall ein Kandidat für den Kader“, so Nagelsmann. 

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Vor dem kommenden Gegner Schalke 04 hat der TSG-Coach großen Respekt. Die ‚Knappen‘ werden seit dieser Saison von Domenico Tedesco trainiert, der von 2015 bis März 2017 im Jugendbereich der TSG gearbeitet hat und mit Nagelsmann den Fußball-Lehrer gemacht hat. 

„Sie haben eine gute Entwicklung genommen und haben eine klare Linie. Sie haben sehr viele gute Spieler und haben in jeder Situation des Spiels eine Idee“, betont Nagelsmann und fügt zusammenfassend hinzu: „Sie haben eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr guten Trainer und sind schwer auszurechnen.“

Für die Partie in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena sind bislang 29.500 Tickets verkauft worden.

>>> Vor Wiedersehen mit Tedesco: Nagelsmann verrät Anekdoten

nwo

Quelle: Mannheim24

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